Reisetermin:
19. April – 7. Mai 2018
Ihre Ferienbegleitung:
René Horber
Reiseart:
Rund- und Erlebnisreisen

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Madagaskar 2018

«TONGASOA IN MADAGASCAR!»

Wer Madagaskar hört, denkt an dichten Urwald, atemberaubende Natur und einen der erfolgreichsten Animations-Trickfilme des 21. Jahrhunderts. Doch nicht nur, um die Zeichentrickfiguren einmal in echt zu sehen, ist Madagaskar eine Reise wert – sondern besonders für alle diejenigen, die abseits grosser Touristenströme ein wunderschönes und noch weitaus unberührtes Land entdecken möchten.

Auf dieser Reise begegnen wir faszinierenden Tierarten, grossartiger Natur und lebensfrohen Menschen. Ausserdem besuchen wir die Velo-Werkstatt in Antsirabe von «Velafrica», welche ich gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung aufgebaut habe. Seit 2013 verbrachte ich deshalb insgesamt 15 Wochen in Madagaskar – und es werden bestimmt noch einige mehr dazukommen! An Madagaskar begeistern mich in erster Linie die freundlichen, lebensfrohen, unkomplizierten und kreativen Menschen: Obwohl das Land zu den ärmsten der Welt zählt, können sich die Madagassen über Kleinigkeiten, wie einen Besuch oder ein Gespräch, unglaublich freuen. Neben den Menschen zieht mich aber auch jedes Mal die abwechslungsreiche Landschaft und das Abenteuerliche, welches Madagaskar ausstrahlt, in seinen Bann.

Kommen Sie mit auf diese einmalige Reise? Ich freue mich auf Sie!

René Horber
Sozialpädagoge & Berufsschullehrer
(war im Auftrag von «Velafrica» in Madagaskar)

1. Tag I Donnerstag I 19. April 2018
ZÜRICH – ANTANANARIVO

Um 7.40 Uhr fliegen wir von Zürich mit der Air France via Paris nach Madagaskar, wo wir am späten Abend ankommen. Bis wir die Passkontrolle hinter uns gebracht, unser Gepäck vom einzigen Gepäckband genommen und die kurze Strecke vom Flughafen zum Hotel im Hotelbus zurückgelegt haben, sind vermutlich die ersten zwei Stunden vom neuen Tag bereits vergangen. Es erwartet uns eine sehr schöne Lodge, wo wir uns erstmal ausruhen können.

2. Tag I Freitag I 20. April 2018
ANTANANARIVO

Erholt und gestärkt nach dem Frühstück machen wir uns bereits auf den Weg zum ersten Projektbesuch. Auf der kurzen Fahrt – jetzt bei Tageslicht – vom Hotel zurück zum Flughafen, nehmen wir die ersten Eindrücke von der viertgrössten Insel der Welt und ihren Menschen wahr. Sowohl die Helimission wie auch die MAF betreiben auf dem Flughafen Ivato eine Basis, um Hilfs- und Rettungseinsätze auf ganz Madagaskar zu fliegen. Wir besichtigen die beiden Betriebe, bei denen seit Jahren viele Schweizer arbeiten, und bekommen so einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Abendessen und Übernachtung in der Lodge in Antananarivo.

3. Tag I Samstag I 21. April 2018
ANTANANARIVO – AMPEFY

Am Morgen verlassen wir Tana (Antananarivo) durch die verstopften Strassen. Sobald wir ausserhalb der Stadt sind, hat es praktisch keinen Verkehr mehr. Wir sind mit einem kleinen Bus unterwegs zu Fidy. Er lebt von der Produktion der Blechminivelos. Ihre mitgebrachte Getränkedose nimmt er entgegen und wird Ihnen daraus ein für Sie individuell hergestelltes Minivelo anfertigen. Wir schauen ihm fasziniert bei seiner Arbeit zu und lernen auch seine Familie kennen. Weiterfahrt nach Ampefy. Der Ort liegt an einem Seitenarm des Lac Itasi. Unser Hotel mit Pool liegt leicht erhöht über einem kleinen See mit einer schönen Gartenanlage. Biker und Velofreunde können sich 40 km vor Ampefy absetzen lassen und durch das Hinterland mit Reisterrassen und kleinen Dörfchen nach Ampefy fahren.

4. Tag I Sonntag I 22. April 2018
AMPEFY

Am Morgen kann zwischen einem Spaziergang am See oder einer leichten Biketour gewählt werden – jeder nach seinem Geschmack. Und am Nachmittag führt uns Fredi, unser Busfahrer, zu einem nahegelegenen Wasserfall, wo wir die eindrückliche Natur Madagaskars geniessen.

5. Tag I Montag I 23. April 2018
AMPEFY – AMBATOLAMPY – ANTSIRABE

Wir setzen unsere Fahrt auf dem Hochplateau in den Süden fort und werden am Abend Antsirabe erreichen. In Ambatolampy machen wir einen Zwischenstopp bei einer Aluminium-Giesserei. Es ist sehr beeindruckend, wie hier mit einem enormen Aufwand und reiner Handarbeit Aluminium wiederverwertet wird und allerlei Gebrauchsgegenstände entstehen oder kleinere Souvenirartikel produziert werden.

6. Tag I Dienstag I 24. April 2018
ANTSIRABE

Heute entscheidet jeder selbst, wie er zum Vulkankratersee Tritriva gelangen möchte: Es besteht die Möglichkeit mit dem Bike, mit dem Bus oder eine Teilstrecke zu Fuss zu machen. Der See befindet sich 20 Kilometer ausserhalb von Antsirabe und ist in ca. 20 Minuten zu Fuss umrundet. Vom Kraterrand haben wir einen wunderschönen Ausblick über die kleinen Dörfer und die riesigen Reisfelder. Am Abend essen wir bei Betty Lauber ein Raclette. Wer in Antsirabe ein Besuch bei Betty verpasst, ist nicht wirklich in Antsirabe gewesen. Die rüstige 79-jährige Schweizerin lebt seit Jahren in Madagaskar, betreibt einen richtigen Bauernhof und produziert unter anderem Raclette-Käse – eine Begegnung, die wir so schnell nicht mehr vergessen werden!

7. Tag I Mittwoch I 25. April 2018
ANTSIRABE – MIANDRIVAZZO

Das «Center Risika» ermöglicht Jugendlichen mit schwierigen Lebensbedingungen eine Ausbildung. Seit 2013 ist es auch möglich, eine Velomechaniker-Lehre zu absolvieren. Ich durfte diese Werkstatt im Mandat von Velafrica aufbauen und verbrachte seit 2013 jedes Jahr einige Wochen in Antsirabe, um Schulungen durchzuführen und die zukünftigen Leiter zu coachen. Wir besichtigen das ganze Center und insbesondere das Veloprojekt. Danach nehmen wir Abschied von Antsirabe und starten zum längsten Fahrtag auf unserer Reise (ca. 6 Std.) Die Strassen sind gut und ausserhalb von Antsirabe kreuzen wir nur selten andere Autos. Während der Fahrt über die weiten Ebenen werden Sie feststellen, dass es immer wärmer wird. Wir fahren vom Hochplateau (1500 m) auf fast Meereshöhe hinunter nach Miandrivazzo. Vom Pool des Hotels kann man über die Flusslandschaft blicken und den herrlichen Sonnenuntergang geniessen – da hat sich die lange Fahrt gelohnt!

8. Tag I Donnerstag I 26. April 2018
MIANDRIVAZZO – TSIRIBIHINA

Heute Morgen machen wir uns auf zum Ausgangspunkt für die Bootstour auf dem Tsiribihina Fluss. Diese Flussfahrt ist zweifelsohne ein Höhepunkt dieser Reise: Die unvergesslichen Landschaftsbilder, Lichtstimmungen und immer wieder winkende Kinder am Flussufer, die in Dörfern leben, die nur per Schiff erreichbar sind. Am Abend geniessen wir den Sternenhimmel am Lagerfeuer und übernachten im vom lokalen Reiseleiter organisierten Zeltlager – ein echtes Erlebnis!

9. Tag I Freitag I 27. April 2018
TSIRIBIHINA – BELO

In dieser Jahreszeit steht in Madagaskar von ca. 06.00 bis 18.00 Uhr Tageslicht zur Verfügung. Wir starten den Tag deshalb früh und setzen unsere Flussfahrt Richtung Belo fort. Der Bootsführer wird uns auch heute wieder auf Vögel, Krokodile oder die für Madagaskar typischen Lemuren aufmerksam machen. Immer wieder kommen uns Wassertaxis entgegen – es ist erstaunlich, wie viele Madagassen auf diesen Schiffen Platz haben – da haben wir’s sehr komfortabel! Nach Ankunft in Belo steht uns noch eine Autofahrt
von rund 30 km über eine Sandpiste bevor. Wir erblicken die ersten Baobabbäume, können die Fotoapparate aber noch getrost liegen lassen. Am nächsten Tag haben wir genug Zeit, diese eindrücklichen afrikanischen Affenbrotbäume aus nächster Nähe und mit besten Lichtverhältnissen einzufangen.

10. Tag I Samstag I 28. April 2018
BELO – TANA – MANTADIA NATIONALPARK

Heute geht es per Taxi zur weltweit einzigartigen Baobab-Allee. Von Morondave fliegen wir auf einem kurzen Flug zurück nach Antananarivo. Wir ersparen uns so eine ca. 18-stündige Autofahrt über eine Strecke, die wir grösstenteils schon kennengelernt haben. Von Tana geht es direkt in den Regenwald. Die Vakoona-Logde ist Ausganspunkt für Regenwaldspaziergänge zu den Indri Indri, Madagaskars grössten Lemuren. Abendessen und Übernachtung in der Logde.

11. Tag I Sonntag I 29. April 2018
MANTADIA NATIONALPARK

Der Regenwald hat bei Tag und bei Nacht so viele Facetten, die wir in diesen Tagen entdecken werden:
Wir beobachten Flora und Fauna und tauchen ein in diese uns so fremde Welt. Auch zwei Übernachtungen
im Nationalpark sind kaum genug, um die vielen Eindrücke aufzunehmen. Abendessen und Übernachtung in der Lodge.

12. Tag I Montag I 30. April 2018
MANTADIA NATIONALPARK – TAMATAVE

Heute steht uns eine eindrückliche Fahrt nach Tamatave bevor. Wir verlassen den Regenwald auf dem Hochplateau und fahren an die Ostküste von Madagaskar. Die Strasse führt durch viele kleine Dörfer, am Strassenrand können die verschiedensten Bananensorten gekauft werden. Alle Güter, die nicht mit dem Flugzeug nach Madagaskar gelangten, haben Madagaskar über den Hafen von Tamatave erreicht. Hier gibt es neben dem wichtigsten Hafen des Landes auch einen Flughafen, den wir am nächsten Tag auch benützen, um nach St. Marie zu gelangen.

13. – 15. Tag | Di – Do | 1. – 3. Mai 2018
TAMATAVE – ST. MARIE

Nach dem kurzen Flug erreichen wir die kleine vorgelagerte Insel im Nordosten Madagaskars. Ich habe bereits über 60 Länder besucht, aber St. Marie zählt für mich immer noch zu einem der schönsten Plätze auf dieser Erde. Eigentlich erstaunlich, dass ich mit einer Gruppe nach St. Marie gehe und diesen schönen Ort nicht für mich behalte… Aber ich mag es jedem Madagaskarreisenden gönnen, der diese Perle im Indischen Ozean entdeckt! Eine Reise nach Madagaskar ohne St. Marie? Es würde definitiv etwas fehlen. Die Insel ist nur 60 km lang, aber jeder Meter davon ist einfach traumhaft schön: Ob zu Fuss auf einer Inselüberquerung, mit dem Bike oder auf einer Bootstour der Küste entlang, St. Marie hat für jeden etwas zu bieten. Wer will, kann die Insel gemeinsam mit mir entdecken, die anderen geniessen die Ruhe oder erkunden dieses schöne Fleckchen Erde in individuellem Tempo.

16. Tag | Freitag | 4. Mai 2018
ST. MARIE – ANTANANARIVO

Nach dem letzten Mal schwimmen im angenehm warmen Meer auf St. Marie verabschieden wir uns von der Insel und fliegen nach Tana zurück und übernachten nochmals in derselben Lodge, wo wir unsere Madagaskar-Reise begonnen haben.

17. Tag I Samstag I 5. Mai 2018
ANTANANARIVO

Heute erkunden wir gemeinsam die Stadt, besuchen einen kleinen Markt oder setzen uns zum letzten Mal in Madagaskar aufs Velo. Es bleibt genügend Zeit, Tana individuell zu erkunden und die letzten Souvenirs zu kaufen... Am Abend verabschieden wir unseren lokalen Reiseleiter bei einem gemütlichen Abendessen, tauschen aus über das Erlebte und geniessen die Gemeinschaft in der kleinen Gruppe.

18. Tag I Sonntag I 6. Mai 2018
ANTANANARIVO

Wer möchte, kann am Sonntagmorgen einen Gottesdienst in Tana besuchen – das afrikanische Rhythmus-Gefühl und die Lebensfreude in den Liedern sind unglaublich ansteckend – ein etwas anderer Gottesdienst, als wir ihn gewohnt sind… Am Nachmittag bereiten wir uns auf unsere Abreise vor und geniessen das letzte gemeinsame Abendessen in Tana. Am späten Abend sind wir bereits am Flughafen und checken unser Gepäck für die Rückreise ein.

19. Tag I Montag I 7. Mai 2018
ANTANANARIVO – ZÜRICH

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende… Um 01.30 Uhr hebt unser Flugzeug der Air France in Tana ab und wir fliegen, wie wir gekommen sind, via Paris zurück nach Zürich, wo wir um 14.10 Uhr landen.




Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Ihre Unterkünfte

Unterkunft in Hotels/Lodges der Mittelklasse (eine Nacht im Zeltlager, siehe Reiseprogramm)

Preise

Pauschalpreis pro Person CHF 4'590.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 520.-

Inbegriffen

Die inbegriffenen Leistungen entnehmen Sie bitte dem Detailprospekt:

PDF Prospekt Madagaskar

Zuschläge

Zuschlag Einzelzimmer CHF 520.-

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Datum Dauer Preis p.P. ab
19.04.2018 18 Nächte CHF 4590.00
 
Madagaskar
Einreisebestimmungen

Für die Einreise benötigen Schweizer Bürger einen gültigen Reisepass, welcher noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und mindestens noch 3 freie Seiten enthält. Es ist ein Visum erforderlich.

Lage

Madagaskar ist eine Insel und gehört zum afrikanischen Kontinent. Sie liegt im Indischen Ozean südöstlich des afrikanischen Festlandes auf der geographischen Breite von Mosambik.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 21.3 Millionen.

Sprache

Die Amtssprachen Madagaskars sind Madagassisch und Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +2 Stunden

Die Zeitverschiebung von +2 Stunden gilt nur für unsere Winterzeit. Da in Madagaskar keine Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt, beträgt der Unterschied den Sommer über +1 Stunde.

Klima

In Madagaskar herrscht vorwiegend subtropisches Klima. An den Küsten ist es grundsätzlich heiss und feucht, wohingegen es im Hochland merklich kühler und trockener ist.

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