Reisetermin:
21. Juli – 1. August 2017
Ihre Reisebegleitung:
Kurt Wenger
Reiseart:
Rund- und Erlebnisreisen

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Armenien - Georgien | Zwischen Ararat und Kaukasus

Armenien und Georgien auf unserer 16. Reise entdecken und das Dorf der Hoffnung mit dem Berufsausbildungszentrum (BAZ) kennen lernen. Hier können Sie Ihr Patenkind treffen. Ihr Reisebegleiter ist Kurt Wenger, Vorstandsmitglied von Diaconia Internationale Hilfe.

Liebe Reiseinteressierte!

Die DIACONIA Reise 2017 verbindet erstmalig die 2 Länder Armenien und Georgien – von den frühchristlichen Klöstern Armeniens zu den stolzen Wehrkirchen Georgiens! Die beiden unberührten Länder zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer haben fast 3000 Jahre Kultur- und Menschheitsgeschichte zu bieten. Wir erkunden zuerst Armenien - zerklüftet, steinig und uralt. Atemberaubende Landschaften, Kreuzsteine, spektakulär über Schluchten aufragende Klosterburgen - der erste christliche Staat der Welt! Seitdem ich dieses Land, seine Leute und Geschichte kennen gelernt habe, liebe ich Armenien – es hat mein Herz erobert! Kaum jemand kümmert sich um dieses Land in schwieriger Lage! DIACONIA bringt Hilfe und unterstützt die Menschen und Kinder vor Ort!
Auf der Klösterstraße geht es weiter nach Georgien. Das wunderschöne und fruchtbare Land auf der Südseite des Kaukasus galt schon immer als „Balkon Europas“. Wir erleben die landschaftliche und kulturelle Vielfalt am äußersten Rand von Europa!

Wir erfreuen uns an der herzlichen Gastfreundlichkeit der Einheimischen und lernen zwei urchristliche Länder kennen, die in all ihrer Schönheit unverdient vom Rest der Welt beinahe vergessen werden.

Wichtiger Hinweis: Wir reisen während der Sommerferien. Mit 25 bis 32 Grad sind die Temperaturen ideal. Zudem ist es angenehm trocken. Zur Erfrischung und Entspannung steht uns in einigen Hotels ein Schwimmbad zur Verfügung. Jerewan liegt auf rund 1000 und der Sevan-See 2000 Meter über Meer, was unsere Reise sehr angenehm macht.

Möchten Sie auf dieser besonderen Reise nach Armenien-Georgien mit dabei sein? Melden Sie sich bitte frühzeitig an. Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüssen

Kurt Wenger

1. Tag | Freitag | 21. Juli 2017
ABREISE NACH JEREWAN

Treffen auf dem Flughafen Zürich-Kloten (andere Flughäfen auf Anfrage). Bequemer Linienflug mit der guten Fluggesellschaft LOT via Warschau nach Jerewan (Abflug um 19.50 Uhr).

2.Tag | Samstag | 22. Juli 2017
ANKUNFT UND AM NACHMITTAG ORIENTIERUNGSFAHRT DURCH JEREWAN

Ankunft um 03.55 Uhr Ortszeit in Jerewan. Wir werden von der einheimischen Reiseleiterin, Nara Sahakjan, empfangen. Transfer zu unserem schönen Hotel in Jerewan mit Swimming-Pool, das für 5 Nächte unser Zuhause sein wird. Nachdem wir uns in unseren Zimmern ausgeruht haben machen wir am Nachmittag eine ca. 2-stündige Orientierungsfahrt durch die 1200 Meter hoch gelegene Metropole: Unser Weg führt uns vom Platz der Republik, gesäumt von imposanten Regierungsgebäuden, dem grossen Postamt und dem Historischen Museum zum Opernhaus, einem der schönsten Gebäude der Stadt. Auf dem Obst- und Gemüsemarkt der Maschtoz-Strasse erleben wir wie fruchtbar Armenien ist! Zum Abschluss haben Sie die Möglichkeit die Treppen der sog. Kaskade zu erklimmen, von der sich ein herrlicher Blick über die Hauptstadt und auf den Berg Ararat bietet! Rückfahrt zum Hotel und frühes Abendessen um 17.00 Uhr.

3. Tag | Sonntag | 23. Juli 2017
GARNI, HÖHLENKLOSTER GEGHART UND GEDENKSTÄTTE

Heute erwartet uns ein Tag voller Überraschungen! Am Morgen fahren wir nach Garni. Hier befindet sich das einzige erhalten gebliebene heidnische Heiligtum in Armenien, der Sonnentempel Garni (1. Jh.), im griechisch-römischen Stil erbaut. Im 17. Jh. durch ein Erdbeben zerstört, wurde der Tempel 1976 völlig restauriert und thront harmonisch über der berühmten Garni-Schlucht. Mittagessen auf einem Bauernhof, wo wir dem Backen des armenischen Nationalbrotes Lawasch zuschauen können. Das frisch gebackene Brot und weitere Köstlichkeiten schmecken verführerisch…! Anschliessend besuchen wir das Höhlenkloster Geghart, von höchster mittelalterlich-armenischer Architektur. Das Kloster wurde nach der Lanze benannt, mit welcher Christus verwundet wurde. Die Lanze ist ein Heiligtum der armenisch-apostolischen Kirche. Rückfahrt nach Jerewan wo wir anschliessend die Gedenkstätte Zizernakaberd (Schwalben-Festung) besuchen. Hier, an der ewigen Flamme, gedenken die Armenier am 24. April der vielen Opfer des Völkermordes von 1915. Daneben wurde ein schlichtes Museum eingerichtet, in der die Leidensgeschichte Armeniens und der Völkermord eindrücklich dokumentiert werden.

4. Tag | Montag | 24. Juli 2017
BESUCH DES DORFES DER HOFFNUNG. ABFAHRT 9 UHR

Nach dem Frühstück Fahrt zum Dorf der Hoffnung und Rundgang durchs Dorf, Besichtigung der Konditorei und des Berufsausbildungszentrums (BAZ). Im neuen Versammlungsraum erhalten wir ausführliche Informationen über das Patenschaftsprogramm, die zukünftige Berufsausbildung und die Arbeit im Allgemeinen. Anschliessend Mittagessen und später Gebäck/Süssigkeiten mit Produkten aus der eigenen Konditorei- Confiserie, welche nach Schweizer Standard hergestellt werden. Sollten Sie ein Patenkind haben, kann hier ein Treffen mit ihm stattfinden. Rückfahrt zum Hotel.

5. Tag | Dienstag | 25. Juli 2017
ARMENIENS SÜDEN

Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Süden. Der Weg führt uns von Jerevan durch die Araratebene zum Kloster Chor Wirap (6.- 17. Jh.). Hier hat die geistliche Geschichte Armeniens begonnen, als die Armenier als erstes Volk im Jahre 301 das Christentum als Staatsreligion annahmen. Wir können die Grube sehen, wo Gregor der Erleuchter auf Befehl des armenischen Königs 14 Jahre eingekerkert wurde, weil er an Jesus Christus glaubte. Von hier geniessen wir bei klarem Wetter auch eine überwältigende Aussicht auf den Berg Ararat. Ein Höhepunkt in dieser Gegend ist das Kloster Norawank (9.-10. Jh.). Es liegt zuhinterst in einem abgelegenen Tal in erhöhter Lage. Jahrhundertelang war das Kloster Sitz der Bischöfe der Provinz Sjunikh. Wir machen einen Spaziergang im Noravank-Tal, das bekannt ist für seine kilometerlangen Höhlen. Das Mittagessen ist heute ein Grillfest im Freien! Rückkehr nach Jerewan.

6. Tag | Mittwoch | 26. Juli 2017
JEREVAN – SEWANSEE – ALAVERDI

Nach dem Frühstück Fahrt zum malerisch in den Bergen gelegenen Sevansee, der „blauen Perle Armeniens“. Der See liegt wie ein Stück Himmel zwischen den Bergen, die ihre Perle stolz schützen! Der Sewansee ist ca. 78 km lang und 56 km breit, mit seinen 940km2 ist er fast doppelt so groß wie der Bodensee! Er ist nicht nur der größte Süsswassersee Armeniens, sondern auch der größte des Kaukasus und mit seiner Lage auf etwa 1900m über dem Meeresspiegel einer der größten Hochgebirgsseen der Welt. Auf einer Halbinsel befindet sich das Sewankloster, das über Basaltstufen erreichbar ist. Zum Mittagessen gibt es heute grillierten Fisch inkl. Getränke am Ufer des Sewansees. Nehmen Sie das Badezeug mit, wir haben Gelegenheit für ein Bad in diesem wunderschönen, aber kalten See! Fahrt durch eine faszinierende Landschaft in den Norden Armeniens. Übernachtung im schönen Hotel in Dzogaret.

7. Tag | Donnerstag | 27. Juli 2017
AUF NACH GEORGIEN IN DIE HAUPTSTADT TIFLIS!

Zerklüftete Berge, tiefe Schluchten und immer wieder grandiose Ausblicke auf dem Weg nach Georgien – ein anderes Land, eine andere Sprache und eine andere Schrift erwarten uns jenseits der Grenze. Wir erreichen Tiflis. Jugendstilbäder mit Schwefelquellen, farbenfrohe Häuser, Straßencafés und eine weltoffene Atmosphäre – es ist leicht, dem Charme der Kaukasusmetropole Tiflis zu verfallen. Auf unserer Stadtrundfahrt sehen wir die ehrwürdige Metechi Kirche aus dem 12.Jh. und besuchen den Bezirk der Schwefelbäder – ein Wahrzeichen der georgischen Hauptstadt! „Tbilissi“ bedeutet „die Stadt der warmen Quellen“ und tatsächlich begann das städtische Leben im Umfeld der Schwefelquellen. Die eindrücklichen Kuppelbauten der Bäder werden mit warmem schwefelhaltigem Wasser versorgt. Das Mittagessen nehmen wir heute in einem stimmungsvollen Restaurant in der Stadt ein. Übernachtung im Hotel in Tiflis.

8. Tag | Freitag | 28. Juli 2017
MZCHETA (UNESCOWELTERBE) UND DIE SCHATZKAMMER

Auf der Georgischen Heerstraße, die einst Georgien und Russland verband, geht die Fahrt Richtung Mzcheta (UNESCO-Kulturerbe). Die ehemalige Hauptstadt ist stolz auf 3000 Jahre Geschichte und die Sweti-Zchoweli- Kathedrale ist immer noch religiöser Mittelpunkt des Landes. Hier hat im 4. Jh. die Einführung des Christentums durch den georgischen König stattgefunden. Sehenswert ist auch die Dschwari Kirche (6.-7 Jh.) – ein Meisterwerk der früh mittelalterlichen Zeit. Nach dem Mittagessen fahren wir zurück nach Tiflis und spazieren anschließend durch die Altstadt und zur Schatzkammer des historischen Museums. Von der üppigen Goldschmiedekunst noch leicht geblendet, schauen wir uns am Rustaweliprospekt um, wo moderne Tifliser vor den Fassaden des 19. Jahrhunderts flanieren. Rückkehr ins Hotel.

9. Tag | Samstag | 29. Juli 2017
STALINMUSEUM IN GORI UND HÖHLENSTADT UPLISTICHE

Entlang der alten Seidenstraße geht es heute in die Provinz Kartli nach Gori – der Geburtsort von Josef Stalin! Hier erinnert eine riesige Statue an den Diktator, und im düsteren Stalinmuseum und in seinem Geburtshaus erfahren wir alles über sein Leben. Nach dem Mittagessen in Gori werden wir die Höhlenstadt Uplistiche (Gottes Festung) erforschen. Die ehemalige Struktur der Stadt mit ihren Wohnhäusern, Geschäften, einem Theater, Tunneln, Höhlen und verschiedenen Palästen ist heute noch gut nachvollziehbar. Auf dem Höhepunkt des Wohlstands hatte die Stadt 20‘000 Einwohner! Rückkehr nach Tiflis.

10. Tag | Sonntag | 30. Juli 2017
WEINLAND GEORGIENS

Heute ist unser Ziel das Weinland Georgiens, Kachetien, das wir durch eine Fahrt in Richtung Osten über die Hügelketten des Gombori-Gebirges erreichen. Hier befindet sich die grösste Kathedrale Kachetiens, genannt Alawerde (11.Jh.). Sie ist dem heiligen Georg geweiht. Weiterfhart zum Tsinandali Gutshof aus dem 19. Jh. Ein wunderschönen Park im englischen Stil und ein Jahrhunderte alter Weinkeller erwartet uns hier! Freuen Sie sich auf ein Gastessen mit reichlich Anekdoten, neugierigen Fragen und Leckereien wie Chinkali, georgischen Ravioli bei einer einheimischen Familie in Telavi. Beim gemeinsamen Essen erfahren wir aus erster Hand, was die Georgier heute bewegt. Weiter geht die Reise zur Festung Gremi, welche imposant auf einem hohen Felsen über dem Alasani-Tal thront. Sie wurde unter König Lewan um 1565 erbaut. Von ihrem Turm aus können wir die Aussicht über die gesamte Region geniessen. Das kleine Museum gibt Auskunft über die bewegte Geschichte der Region Kachetien. Übernachtung im hübschen Städtchen Sighnaghi, welche im italienischen Stil gebaut ist. Wir empfehlen einen Abendspaziergang…

11. Tag | Montag | 31. Juli 2017
KÖNIGLICHE STADT SIGHNAGHI

Nach dem Frühstück entdecken wir die königliche Stadt Sighnaghi, umgeben von einer Wehrmauer mit 23 Türmen! Wir unternehmen einen Stadtrundgang und geniessen die malerischen Gassen und Landhäuser im typisch georgischen Stil. Von hier eröffnet sich auch ein wunderschöner Blick auf das Alasani-Tal und die kaukasischen Berge in Richtung Dagestan. Es lohnt sich, hier einen Spaziergang zu unternehmen und die Umgebung zu geniessen. Unser nächstes Ziel ist das Kloster Bodbe, wo sich das Grab der heiligen Nino befindet. Rückfahrt und Übernachtung in Tiflis.

12. Tag | Dienstag | 1. August 2017
AUF WIEDERSEHEN, GEORGIEN!

Am frühen Morgen Rückflug von Tiflis mit LOT via Warschau nach Zürich (Abflug 04.50 Uhr, Ankunft in Zürich um 10.20 Uhr).

Ihre Unterkünfte

Übernachtung in guten Mittelklassehotels, teilweise mit Pool. Nehmen Sie daher Ihre Badesachen mit!

Preise

Pauschalpreis pro Person CHF 2'575.-

Inbegriffen

Die Leistungen entnehmen Sie bitte dem Detailprospekt:
PDF Armenien - Georgien | Wenger 

Zuschläge

Zuschlag Einzelzimmer CHF 490.-
Zuschlag bei nur 20-24 Teilnehmern CHF   85.-

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Armenien
Einreisebestimmungen

Für die Einreise benötigen Schweizer Bürger einen Reisepass, der mindestens 5 Monate über die Ausreise gültig ist. Kein Visum erforderlich.

Lage

Armenien liegt auf dem asiatischen Kontinent und wird vom Kaukasus durchzogen. Georgien, Aserbaidschan, der Iran und die Türkei umgeben das Land.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 3.1 Millionen.

Sprache

Die Amtssprache Armeniens ist Armenisch. In vielen Teilen des Landes wird auch Russisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +3 Stunden

Die Zeitverschiebung von +3 Stunden besteht das ganze Jahr über, da auch in Armenien auf die Sommerzeit umgestellt wird.

Klima

Das Klima wird vor allem durch die Höhenunterschiede des Kaukasus bestimmt. Aufgrund dieser Gebirgslage sind die Unterschiede der klimatischen Verhältnisse zwischen Tal und Berge extrem. Grundsätzlich sind somit die Sommer heiss und trocken, während die Winter sehr kalt werden können.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise brauchen Schweizer Bürger einen Reisepass, der mindestens 3 Monate über die Ausreise gültig ist.

Lage

Georgien liegt auf dem asiatischen Kontinent und liegt zwischen dem grossen und kleinen Kaukasus. Es liegt am Schwarzen Meer und grenzt im Norden an Russland und im Osten an Aserbaidschan. Die Türkei und Armenien bilden die Grenzen im Süden.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 4.8 Millionen.

Sprache

Die Amtssprache Georgiens ist Georgisch. Zum Teil werden auch Englisch und Russisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +3 Stunden

Die Zeitverschiebung von +3 Stunden gilt für unsere Winterzeit. Da in Georgien keine Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt, beträgt der Unterschied in diesen Monaten +2 Stunden.

Klima

Durch die Lage am Schwarzen Meer, herrscht an den Küstenregionen ein mildes Meeresklima. Die Begrenzung der beiden Kaukasus Gebirgsketten ermöglichen die Erwärmung des Festlandes, was wiederum zu einem angenehmen Klima führt. Dennoch wird es im Sommer heiss, während es im Winter aber nicht allzu kalt wird. Der Südwesten gilt als regenreichste Region des Landes.

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