Reisetermin:
28. Aug. – 14. Sept. 2017
Ihre Ferienbegleitung:
Dr. Daniel Mauerhofer
Reiseart:
Rund- und Erlebnisreisen

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Naturparadies Namibia

Liebe Wüstenfans und liebe Tierfreunde,

wer spektakuläre Wüsten liebt und gerne Tiere aus nächster Nähe beobachtet, der kommt in Namibia voll auf seine Rechnung! Namibias Wildnis vermittelt ein unbeschreiblich schönes Gefühl von Weite und Einsamkeit. Namibia ist ein Land der Kontraste und klaren Farben – ein Traumland für Naturliebhaber und Fotografen. Wir erkunden zuerst einzigartige Naturwunder im südlichen Teil Namibias von den berühmten Köcherbaumwäldern und den tiefen Schluchten des Fish River Canyons bis zu den höchsten Dünen der Namib-Wüste bei Sossusvlei. An der Atlantikküste erwarten uns die Stadt Swakopmund, mit ihrem deutschen Erbe, und eine faszinierende Bootstour in der Lagune von Walvis Bay. Im nördlichen Teil Namibias entdecken wir spektakuläre Landschaften um die Spitzkoppe und die Erongo-Berge. Der Geschichte des Landes nähern wir uns bei den Felszeichnungen in Twyfelfontain. Letzter Höhepunkt dieser aussergewöhnlichen Reise sind die ausgedehnten Pirschfahrten während zwei Tagen im Etosha-Nationalpark.

Namibia bietet trotz der 40-fachen Landesfläche der Schweiz und den damit verbundenen Distanzen eine überwältigende Natur, so dass die Fahrten immer abwechslungsreich sind. Unsere Route führt durch trockene Wüsten- und Steppengebiete, durch Savannen und Riviere, so werden staubtrockene Flussbeete in Namibia genannt, und vorbei an mächtigen Inselbergen aus Granit und durch Gebirge. Auf der Südhalbkugel läuft der Jahreszeitenrhythmus gegenläufig, im September beginnt der Frühling. Die Reise fällt in die Trockenzeit, wenn die Tiere an den Wasserstellen zu beobachten sind. Die Temperaturen erreichen tagsüber angenehme 18 – 25 Grad, nachts kann das Quecksilber in Wüstengebieten bis gegen 5 Grad sinken.

Die Hotellerie in Namibia zeichnet sich generell durch einen hohen Standard aus. Die Lodges sind häufig kleine Oasen der Erholung, die ins jeweilige Landschaftsbild eingebettet sind. Wir sind in einem modernen klimatisierten Reisebus unterwegs. Der Fahrer ist zugleich der örtliche Reiseleiter, der auch gut Deutsch spricht. Teerstrassen existieren lediglich auf den wenigen Hauptverkehrsachsen, ein Grossteil der Reise führt über gut präparierte Pisten.

Seit vielen Jahren gehören für mich Reisen in die Wüstengebiete der Erde zu den schönsten Reisezielen. Namibias Wüsten gehören da sicher zu den spektakulärsten.

Deshalb lade ich Sie herzlich ein, an dieser Reise teilzunehmen!
Ihr Reiseleiter Dr. Daniel Mauerhofer (Geograf und Historiker)

1.Tag | Montag | 28. August 2017
Zürich – Johannesburg

Abends bequemer Linienflug mit der SWISS Nonstop von Zürich nach Johannesburg.

2. Tag | Dienstag | 29. August 2017
Johannesburg – Windhoek

Ankunft am Morgen in Johannesburg. Weiterflug nach Windhoek. Begrüssung durch die Reiseleitung und Transfer in unser Hotel. Nachmittags unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Namibias. Windhoek ist ein Schmelztiegel westlicher Einflüsse und afrikanischer Kulturen. Der Einfluss der deutschen Kultur ist aufgrund der kolonialen Vergangenheit in vielen Bereichen sichtbar.

3. Tag | Mittwoch | 30. August 2017
Windhoek – Mariental (240 km)

Wir verlassen Windhoek auf der grossen Hauptstrasse Richtung Süden. Die Strecke führt zuerst an den Auas-Bergen vorbei und erreicht bei Aris eine Höhe von 1900 Meter über Meer. Wir durchqueren anschliessend eine flache, eher monotone Savannenlandschaft, bevor wir bei Mariental die farbige Kalahariwüste erreichen. Wegen ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit wird die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet. Aber in Wirklichkeit ist es eine durchaus belebte Wildnis und auf ihren spärlich bewachsenen Grasebenen weiden Herden von Antilopen und anderen Tieren. Nach Ankunft in der Lodge machen wir uns am späteren Nachmittag zu einer Sundowner-Fahrt in der Kalahariwüste bereit.

4. Tag | Donnerstag | 31. August 2017
Mariental – Keetmanshoop (340 km)

Dieser Streckenabschnitt, durchs Stammesgebiet der Nama, ist landschaftlich wahrscheinlich der monotonste auf unserer Reise, durchfahren wir doch eine flache Savannenlandschaft. Dafür führt der Abstecher zum Köcherbaumwald durch eine wunderschöne Landschaft. Der berühmte Köcherbaumwald liegt einige Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop. Die Baum-Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier finden sich mehr als 200 Exemplare zwischen den schwarzen Doloritfelsen und bilden so einen ungewöhnlichen „Wald“! Einige der grossen Pflanzen sind bis 5 Meter hoch, ihr Alter wird auf 200-300 Jahre geschätzt. Wir werden beim Köcherbaumwald bis zum Sonnenuntergang bleiben, damit wir die einzigartigen Köcherbaum-Silhouetten im roten Schein der untergehenden Sonne bewundern können, ein unvergessliches Erlebnis!

5. Tag | Freitag | 1. September 2017
Keetmanshoop – Fish River Canyon (210 km)

Wir verlassen Keetmanshoop und fahren weiter in den trockenen Süden. Zuerst durchqueren wir eine weite Landschaft und warten gespannt auf den Fish River Canyon. Die herrlichen Ausblicke vom Rand des Canyons werden uns begeistern! Der Fish River Canyon ist der zweitgrösste Canyon der Erde und gilt als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des südlichen Afrika. An einige Stellen ist der Canyon bis zu 27 Kilometer breit und 500 Meter tief. In der kargen Landschaft können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben. Wir unternehmen auch eine kleine Wanderung im Gebiet des Canyons.

6. Tag | Samstag | 2. September 2017
Fish River Canyon – Helmeringhausen (300 km)

Der heutige Streckenabschnitt nach Helmeringhausen führt durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft und ermöglicht einzigartige Landschaftserlebnisse. In Helmeringhausen haben wir die Gelegenheit, eine Farm zu besuchen, und das Farmleben am Rand der Wüste kennen zu lernen. Abendessen und Übernachtung im Helmeringhausen Hotel.

7. Tag | Sonntag | 3. September 2017
Helmeringhausen – Sossusvlei (300 km)

Es geht weiter durch eine wunderschöne wüstenhafte Landschaft, vorbei am Ort Maltahöhe, Richtung Namib-Wüste. Mit etwas Glück können wir entlang der Strasse Oryxantilopen, die friedlich weiden und riesige Nester von Webervögeln in Kameldornbäumen beobachten. Wir erreichen unsere Lodge in der Nähe des Eingangs zum Sossusvlei Nationalpark. Das Sossusvlei ist eine grosse, abflusslose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namib-Wüste. Am späteren Nachmittag brechen wir auf, um die Abendstimmung in den Dünen zu erleben.

8. Tag | Montag | 4. September 2017
Sossusvlei (200 km)

In den frühen Morgenstunden fahren wir nochmals hinaus ins berühmte Sossusvlei. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blassgelb bis zu leuchtendem Rot- und Orangetönen. Diese Dünenlandschaft lässt den Besucher in eine Welt ohne Zeit versinken. Wir haben nochmals Gelegenheit eine Düne zu besteigen und wir werden das Dead Vlei besuchen bevor wir gegen Mittag die Dünen verlassen. Der Sesriem Canyon, den wir auf der Rückfahrt besuchen, ist eine interessante Schlucht, die im Laufe der Zeit vom Tsauchabfluss gebildet worden ist. Fahrt zur Namib Desert Lodge. Freier Nachmittag.

9. Tag | Dienstag | 5. September 2017
Sossusvlei – Swakopmund (340 km)

Der Weg nach Swakopmund führt durch den malerischen Kuiseb Canyon. „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, schworen sich zwei Deutsche und versteckten sich in den 40er Jahren im Kuiseb-Canyon. Noch heute kann man ihr Versteck erkennen. Nach einer langen Fahrt durch eine öde Landschaft erreichen wir die Atlantikküste. Hier erwartet uns die gemütliche Atmosphäre des deutsch geprägten Swakopmunds.

10. Tag | Mittwoch | 6. September 2017
Swakopmund – Ausflug Walvis Bay (70 km)

Wir fahren am Morgen entlang der fischreichen Atlantikküste nach Walvis Bay. Hier unternehmen wir eine Bootstour in der Lagune bis nach Pelikan Point, wo sich eine grosse Robbenkolonie befindet. Mit etwas Glück begegnen uns unterwegs auch Delfine. Zudem können wir in der Lagune Flamingos, Pelikane und weitere Seevögel beobachten. Der Nachmittag ist frei und dient der individuellen Entdeckung Swakopmunds, das seine deutsche Vergangenheit als Erbe pflegt. Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit wie beispielsweise das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke und die Mole mit Leuchtturm. Viele Einwohner sprechen deutsch und zahlreiche Kaffees, Promenaden, Palmenalleen und Parkanlagen verleihen dem Küstenort eine ruhige, entspannte Ferien-Atmosphäre.

11. Tag | Donnerstag | 7. September 2017
Swakopmund – Erongo Berge (220 km)

Der Weg ins Erongo-Massiv führt an der Spitzkoppe, dem „Matterhorn Namibias“ vorbei. In der faszinierenden Berglandschaft sind eine grosse Vielfalt an Pflanzen, Reptilien, Vögeln und kleinen Säugetieren heimisch. Auf einer kleinen Wanderung durch die mächtigen Granitblöcke in der Nähe unserer Lodge entdecken wir zudem interessante Felsmalereien der San oder Buschmänner. Zudem wird eine Sundowner-Fahrt zu einem schönen Aussichtspunkt angeboten.

12. Tag | Freitag | 8. September 2017
Erongo Berge – Damaraland (240 km)

Heute gelangen wir ins Damaraland. Die Bewohner des Damaralandes zählen zu den ältesten Bevölkerungsgruppen Namibias. Wir durchfahren das ehemalige Minenstädtchen Uis und kommen an Namibias höchstem Berg, dem Brandberg, vorbei. Am Mittag sind wir in Twyfelfontain, der grössten Ansammlung von Felsgravierungen des südlichen Afrika. Diese, von steinzeitlichen Künstlern geschaffenen Felsbilder, stehen auch auf der Welterbeliste der UNESCO. In dieser schönen Gegend stehen zudem die berühmten Basaltsäulen, die wie Orgelpfeifen in den Himmel ragen, sowie der schwarze sogenannte verbrannte Berg – allesamt Zeugnisse von Namibias geologischem Reichtum.

13. Tag | Samstag | 9. September 2017
Damaraland – Etosha Nationalpark (300 km)

Am Morgen Fahrt zum versteinerten Wald, mit seinen bis zu 30 Meter langen angeschwemmten Baumstämmen. Hier können wir auch die berühmte Welwitschia-Pflanze sehen. Wir fahren weiter durchs Kleinstädtchen Outjo bis vor die Tore des Etosha Nationalparks.

14. Tag | Sonntag | 10. September 2017
Etosha Nationalpark

Heute unternehmen wir eine ausgedehnte Wildbeobachtungsfahrt mit einem offenen Geländefahrzeug im bekannten Etosha Nationalpark, dessen Name von der riesigen Etosha Salzpfanne stammt. Diese nimmt einen Grossteil der Parkfläche ein und stellt für die Tiere eine überlebenswichtige Salzquelle dar. Der Anblick einer Vielzahl an wilden Tieren ist deshalb garantiert! Beinahe sämtliche Säugetiere, Reptilien- und Insektenarten des südlichen Afrika sind hier anzutreffen, einschliesslich Hunderter von Vogelarten, die während der afrikanischen Sommermonate durch Zugvögel ergänzt werden. Etwas mehr Glück braucht es, um Löwen, Elefanten, Nashörner oder Geparde aufzuspüren. Immer wieder ist zu beobachten, wie sich das Wild mit Vorsicht an die Wasserstellen wagt. Rückfahrt in die Lodge.

15. Tag | Montag | 11. September 2017
Etosha Nationalpark (220 km)

Weitere Wildbeobachtungsfahrten im Etosha Nationalpark stehen auf dem Programm und zwar mit unserem Bus. Wir durchqueren den ganzen Nationalpark von Westen nach Osten und fahren zu unserer Lodge ausserhalb des Nationalparks.

16. Tag | Dienstag | 12. September 2017
Etosha Nationalpark – Windhoek (500 km)

Wir verlassen das Gebiet des Etosha Nationalparks und fahren auf der ausgezeichnet ausgebauten Teerstrasse Richtung Süden. Auf dieser Fahrt, die nur durch wenige grössere Orte und Städte führt, erleben wir nochmals die unendliche Weite Namibias mit der kargen Steppen-Vegetation. Nach einer langen Fahrt erreichen wir gegen Abend Windhoek.

17. Tag | Mittwoch | 13. September 2017
Windhoek – Johannesburg – Zürich

Heute nehmen wir Abschied von Namibia. Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Um die Mittagszeit Transfer zum Flughafen von Windhoek und Abflug nach Johannesburg. Am Abend Weiterflug mit der SWISS von Johannesburg nach Zürich.

18. Tag | Donnerstag | 14. September 2017
Ankunft in der Schweiz

Ankunft in Zürich um ca. 06.15 Uhr.

Programmänderungen vorbehalten.

Individuelle Verlängerung Victoria Falls: Es besteht die Möglichkeit im Anschluss an die Reise individuell die Victoria Falls in Botswana zu besuchen. Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten.

Ihre Unterkünfte

Unterkunft in guten Hotels und Lodges im Doppelzimmer mit WC/Bad oder WC/Dusche, teilweise Swimming-Pool.

Preise

Pauschalpreis pro Person CHF 4'975.-

Inbegriffen

Die Leistungen entnehmen Sie bitte dem Detailprospekt:
PDF Naturparadies Namibia | Mauerhofer

Zuschläge

Zuschlag Einzelzimmer CHF 585.-
Zuschlag bei 15-19 Teilnehmenden CHF 180.-

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Namibia
Einreisebestimmungen

Für die Einreise brauchen Schweizer Bürger einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält.

Lage

Namibia liegt auf der südlichen Hälfte des afrikanischen Kontinents. Das Land liegt zwischen Südafrika und Angola und grenzt im Westen an den Atlantischen Ozean.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 2.1 Millionen.

Sprache

Die Amtssprache Namibias ist Englisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +1 Stunde

Während unserer Winterzeit beträgt der Unterschied zu Namibia +1 Stunde. In unserer Sommerzeit – der Winterzeit von Namibia – besteht aufgrund der Zeitumstellung ein Unterschied von -1 Stunde.

Klima

Das Küstengebiet der Wüste Namib ist kühl und beinahe niederschlagsfrei. Morgens ist dichter Küstennebel möglich. Im Landesinneren fällt im Sommer (Oktober - April) der meiste Niederschlag. Die Temperaturen im Sommer sind im Januar und Februar am höchsten. Die Nächte sind durch die Höhenlage ziemlich kühl.

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