Reisetermin

26. Dez. 2019 – 2. Jan. 2020

Reisebegleitung

Gabriela und Daniel Hess

Reiseart
Rund- und Erlebnisreisen

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Israel Weihnukka

Zwischen Weihnachten, dem Lichterfest und Silvester Im Heiligen Land

 

Wie wäre es, an Heiligabend noch die Weihnachtsgeschichte zu Hause zu lesen und am 2. Weihnachtstag ins Heilige Land zu reisen? In diesem Jahr 2019 fallen Weihnachten und Chanukka, das jüdische  Lichterfest, zusammen.

 

Es sind besondere Tage in Israel, an denen Millionen von Leuchtern angezündet werden. An den Schauplätzen der Makkabäergeschichten im schönen Samarien werden wir vieles von den historischen Ereignissen des Lichterfestes erfahren. Auf dem Mausoleum des Herodes denken wir über die Geburt Jesu nach, während wir auf die umliegenden Hirtenfelder blicken. Unterwegs werden wir biblische und geistliche Impulse erleben und Andachten halten. In Bethlehem feiern wir dann den Jahreswechsel und stossen gemeinsam auf ein gesegnetes neues Jahr 2020 an!

 

Es ist uns eine Freude, als ICEJ Schweiz diese besondere Reise nach Israel zu begleiten. Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen den Ursprung dieser beiden Feste am Ort des Geschehens zu entdecken.

 

Herzlichst

Gabriela und Daniel Hess

1. Tag | Donnerstag | 26. Dezember 2019
Zürich – Nazareth

Am 2. Weihnachtstag treffen wir uns am Flughafen Zürich (andere Flughäfen auf Anfrage möglich).  Bequemer Linienflug mit EL AL nach Tel Aviv. Nach Ankunft fahren wir mit dem Bus direkt nach Nazareth.
In der abendlichen Stimmung kann man es noch nicht gut bemerken, aber am nächsten Morgen, bei Tageslicht, werden wir es feststellen – überall ist die Landschaft grün. Unser Hotel Rimonim liegt zentral in Nazareth. Wer möchte, kann nach dem Abendessen noch die Umgebung im Ortskern erkunden.

2. Tag | Freitag | 27. Dezember 2019
Kfar Kedem – Nazareth

Wir beginnen unseren Tag in der Hauptstadt Galiläas zur Zeit Jesu: Zippori auf Hebräisch, Sepphoris in der griechischen Variante. Nazareth war einer ihrer Weiler. Im 1. Jh. war die ausgebaute Stadt eine grosse Baustelle. Vielleicht war das ein Grund für die Niederlassung Josephs und Marias in der Gegend. Als Baumeister war er mit Sicherheit des Öfteren hier. Und Jesus sicher ebenfalls. Wir laufen auf römischen Strassen, sehen die Überreste prachtvoller Villen aus der römischen Zeit und die vielen Mosaike im vermuteten antiken Baubetrieb. Im benachbarten Kfar Kedem werden wir ins Alltagsleben in Galiläa des 1. Jh. aktiv eingeführt. Wie wurde Landwirtschaft betrieben? Brot gebacken? Wie haben sich die Menschen fortbewegt? Auch das dürfen wir vor Ort selbst ausprobieren. Zum Abschluss geniessen wir einen leichten Lunch vor Ort (inbegriffen). Am Nachmittag unternehmen wir einen Rundgang durch Nazareth. U. a. sehen wir die verwinkelte Altstadt und die Verkündigungsbasilika, die grösste Kirche des Nahen Ostens. Übernachtung in Nazareth.

3. Tag | Samstag | 28. Dezember 2019
Nazareth – Berg Garizim – Sichem (Nablus)

Bevor wir Nazareth verlassen, besuchen wir den Abhang des Berges, auf dem die Stadt gebaut ist. Hier werden wir die Verse über Jesu Leben in Nazareth gemeinsam lesen. Hinter uns sehen wir die ganze Stadt, vor uns weite Teile des Landes, vom Karmelgebirge am Mittelmeer bis zum Jordantal. Im Süden erstreckt sich das Gebirge von Samarien – unser heutiges Ziel. Dies war schon in der Antike die kürzeste und angenehmste Strecke zwischen Nazareth und Jerusalem. Inmitten Samariens erreichen wir den Berg Garizim. Bis heute leben hier Samariter. Wir sehen das Gelände, auf dem die Samariter auch heute noch das Passahfest feiern, ähnlich wie es die Juden zur Zeit des Tempels mit der Schlachtung der Lämmer taten. Vom Aussichtspunkt Mizpe Josef aus blicken wir auf ganz Sichem oder Arabisch Nablus. Die Stadt, die heute von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrolliert wird, hat eine lange Geschichte. Der Berg, auf dem wir stehen, ist der Berg des Segens aus dem Bund Josuas. Gegenüber thront der Berg Ebal, der Berg des Fluches. Auf diesem wurde der Altar Josuas archäologisch sehr wahrscheinlich identifiziert. Die Strasse im Osten ist die Sonnenaufgangstrasse, über die Abraham das Land betrat. Unter uns lokalisieren wir den ältesten Teil der Stadt, wo Jakob ein Grundstück erwarb. Er und seine Söhne lebten dort. Später wurde Joseph am gleichen Ort begraben. Auch Josephs Grab lokalisieren wir von hier. Unweit davon erkennen wir eine grosse Kirche – unser nächstes Ziel. In der griechisch-orthodoxen Jakobs-Brunnen-Kirche gehen wir hinunter zur Krypta. Hier befindet sich ein antiker Brunnen, von dem jeder schöpfen kann. Die Kirche verewigt die Begegnung Jesu mit der Samariterin an Jakobs Brunnen. Dabei sagte er ihr: «…wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten» (Joh 4, 14). Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel Eshel HaShomron (zu Deutsch Tamariske Samariens) in Ariel.

4. Tag | Sonntag | 29. Dezember 2019
Samarien

Nach dem Frühstück werden wir durch den Biblischen Garten, der zum Hotel gehört, geführt. Wer den Tag später anfangen möchte, kommt später dazu. Nun fahren wir mit dem Bus quer durch die wenig bekannte, wunderschöne Landschaft Samariens. Fast nirgendwo im ganzen Land ist die Landschaft so «biblisch». Olivenhaine soweit das Auge reicht, Schaf- und Ziegenherden sowie zerstreute Dörfer in einer bergigen und felsigen Landschaft. Der Berg Harasha bietet ein Panorama in alle Himmelsrichtungen. Im Westen sehen wir die Ballungsräume an der Küste, im Osten die alten Bergstädte. Von hier aus erkennen wir die Höhe, die als Ramathaim identifiziert wird. Aus Ramathaim wurde im Griechischen Arimatäa. Zwei Männer kennen wir, die von hier stammen: Elkana, Samuels Vater, und Joseph, der sein Grab Jesu gab. Nebenan wird Deborahs «Palme» (Richter 4, 5) vermutet, der Ort, an dem sie Israel richtete. Auf schönem Pfad erkunden wir die Natur. Weshalb klagte der Stamm Ephraim über dieses schöne Gebiet, das er bekam? Und was empfahl ihnen Josua zu tun? Die Bibel wir uns Antworten liefern. Im 2. Jh. v. Chr. war dieses Gebiet auch das Herzstück des Makkabäeraufstandes. Hierhin zogen sie sich zurück und von hier aus griffen sie die Griechen an, bis sich diese aus dem Land zurückzogen. Das ist der perfekte Ort zu erzählen, warum Juden eigentlich Chanukka, das Lichterfest, feiern. Nun gehen wir die Leiter in die Höhle hinunter. Was von oben kaum zu bemerken ist, ist unten ein gigantisches Höhlensystem, das von jüdischen Rebellen verwendet wurde. Wir navigieren den Weg zum Ausgang. Am Westrand Samariens erreichen wir die Makkabäergräber. Vor Ort erfahren wir, weshalb man diese Gräber mit denen der Makkabäer identifiziert und hören über die Bräuche und Traditionen, die daraus entstanden sind. Rückfahrt ins Hotel. Am Abend gibt es die Gelegenheit, eine örtliche Synagoge der Stadt Ariel zu besuchen. Heute werden alle acht Kerzen im Chanukka-Leuchter angezündet. Es ist ein feierlicher Anlass. Übernachtung in Ariel.

5. Tag | Montag | 30. Dezember 2019
Schilo – Wanderung am Bach Schilo – Höhe von Bethel

Mit dem Bus fahren wir nach Schilo, Israels erstes geistliches Zentrum. Ein Film führt uns in die Geschichte des Ortes. 369 Jahre lang stand hier die Stiftshütte. Josua verteilte hier die übrigen Stammesgebiete. Am ausgegrabenen Areal der Stiftshütte gedenken wir an Hannahs Gebet, die Kindheit Samuels, den Tod Elis und die Niederlage Israels im Krieg gegen die Philister. Weshalb liegen rund um uns unzählige Tonscherben? Die Antwort finden wir in der Bibel. Jüdische Pilger auf dem Weg nach Jerusalem sahen Schilo als Mahnmal an, wie es Jeremia und die Psalmen besagen. Auf einer kurzen Wanderung (4 km, Abstieg 124 m, Aufstieg 25 m) erleben wir die schöne Landschaft rund um Schilo, wo Israel jährlich das Liebesfest feierte. Wir lesen vom Propheten Achija, der hier sein Kleid zerriss. Mit Sicherheit erzählten sich auch die jüdischen Pilger zur Zeit Jesu die Geschichten ihrer Vorfahren in der Region, durch die wir heute reisen, als sie auf dem Weg nach Jerusalem waren. Von der Höhe Bethels aus sehen wir den höchsten Berg Samariens, Baal-Hazor, wo Absalom seinen Bruder Amnon ermordete. Später fand wahrscheinlich hier der grösste in der Bibel beschriebene Krieg statt. Bethel begegnet uns auch bei den Erzählungen Abrahams und Jakobs, der hier von der Leiter träumte, einen Altar baute und seinen neuen Namen Israel bekam. Jerobeam stellte hier einen Altar für das goldene Kalb auf. 300 Jahre später zerstörte der Reformer Josia diesen wieder. Nicht weit sehen wir Taibe, das biblische Ofra und später auch Ephraim. Hierhin zog sich Jesus zurück als es in Jerusalem zu gefährlich wurde. Heute ist Taybe das einzige vollständig christliche Dorf im ganzen Land. Weiterfahrt nach Bet Jalla. Diese Kleinstadt ist mit Bethlehem direkt verbunden und befindet sich 400 m Luftlinie vom Jerusalemer Stadtgebiet entfernt. Wir übernachten im Gästehaus des Missionswerks Beit Al-Liqa im palästinensischen Autonomiegebiet. Abends treffen wir uns mit Johny Shahwan, palästinensischer Pastor und Gründer des Missionswerkes.

6. Tag | Dienstag | 31. Dezember 2019
Bethlehem – Herodium

Am Morgen besuchen wir eine kleine Olivenholzschnitzerei, die die bekannte einheimisch Kunst pflegt. Auf einem Spaziergang durch Bethlehems Gassen gelangen wir zur Geburtskirche. Auf dem Platz vor der Kirche findet alljährlich die grösste Weihnachtsfeier im Land statt. Um die Landschaft und Umgebung etwas besser kennenlernen und verstehen zu können, fahren wir auf das Herodium. König Herodes liess diesen Berg künstlich bauen und befahl, ihn hier zu beerdigen. Die 40-jährige Suche des Grabes brachte 2007 den Fund ans Licht. Es ist eine gute Gelegenheit, uns mit Herodes und den damaligen politischen Verhältnissen zu beschäftigen. Ebenfalls lesen wir hier in der Umgebung des Originalschauplatzes die Weihnachtsgeschichte. Heute Abend ist das Abendessen als Silvesterdinner geplant. Auf ein frohes neues Jahr!

7. Tag | Mittwoch | 1. Januar 2020
Jerusalem

Am Morgen fahren wir auf den Ölberg. Über 4.000 Jahre spannende Geschichte stehen direkt vor unseren Augen. Über den Palmsonntagsweg laufen wir in die Altstadt hinunter. In einem schönen Olivenhain in der Nähe von Gethsemane gedenken wir der letzten Stunden Jesu vor seiner Gefangennahme. In Bethesada erzählen wir die Heilungsgeschichte Jesu an diesem Ort. Am Nachmittag haben Sie die Wahl zwischen Zeit zur freien Verfügung in der Altstadt oder einer geführten Besichtigung der Klagemauer und der Grabeskirche. Zum Abschluss des Tages feiern wir ein Abendmahl am Gartengrab, einem schönen Garten mit Grabhöhle aus römischer Zeit.

8. Tag | Donnerstag | 2. Januar 2020
Heimreise oder individuelle Verlängerung

Für einige geht die Reise zu Ende. Gegen Mittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Zürich (andere Flughäfen auf Anfrage möglich). Wer möchte, kann die Gelegenheit nutzen und noch einige Tage in Jerusalem oder einem anderen Ort im Land verbringen. Gerne beraten wir Sie betreffs individuellen Verlängerungen. 

Programmänderungen vorbehalten

Unsere Unterkünfte während der Israelreise

Alle Übernachtungen in ausgesuchten Unterkünften (laut Programm)

Preise

Preise pro Person


Doppelzimmer CHF 2'190.-
Einzelzimmerzuschlag CHF    420.-

 

 

Inbegriffen

Die Leistungen entnehmen Sie bitte dem Detailprospekt.
PDF | Israel Weihnukka

Zuschläge

Die Preise basieren auf einer Teilnehmerzahl von 20 Personen und den Tarifen und Wechselkursen vom Januar 2019 (USD 1.00 = CHF 1.05). Preisanpassungen aufgrund von starken Kursschwankungen, abweichenden Teilnehmerzahlen oder geänderten Flugnebenkosten bleiben vorbehalten. Zuschlag bei 15-19 Personen CHF 165.–



 


 

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Datum Dauer Preis p.P. ab
26.12.2019 7 Nächte CHF 2190.00
 
Israel
Einreisebestimmungen

Für die Einreise brauchen Schweizer und EU-Bürger einen Reisepass der mindestens 6 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig ist. Für andere Staatsbürger gelten teilweise andere Einreisebestimmungen.

Lage

Israel gehört zum Nahen Osten, der zum asiatischen Kontinent gehört. Im Südwesten grenzt es an Ägypten und im Osten an Jordanien. Libanon und Syrien bilden die Grenzen im Norden bzw. Nord-Osten. Im Westen grenzt es an das Mittelmeer und an der Südspitze ans Rote Meer.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 8.7 Millionen.

Sprache

Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Verkehrs­schilder sind in hebräischer, arabischer und englischer Sprache geschrieben. Englisch ist eine verbreitete Fremdsprache.
 

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +1 Stunde.

Klima

Die angenehmste Reisezeit in Israel ist im Frühjahr. Die Monate März bis Mai lassen sich mit unseren Sommermonaten vergleichen. Der Sommer hingegen ist sehr heiss und trocken. Die Monate Oktober und November sind dann wieder sehr angenehm und eignen sich gut zum Reisen. Der Winter ist relativ mild. Es kann aber je nach Region (z.B. Jerusalem) auch Schnee fallen. An der Südspitze ist das Wetter das ganze Jahr über sonnig und warm.

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