Georgien und Armenien
mit Andreas Zimmermann
04.06.2023 - 18.06.2023
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Highlights
  • Kulturschätze und Naturwunder besichtigen
  • Begegnungen mit lokaler Bevölkerung
  • Biblische Landschaften erleben
  • Besuch eines Weingutes
Liebe Reiseinteressierte
Kommen Sie mit auf eine Reise voller vielfältiger Facetten und Faszination! Georgien und Armenien gehören zu den ältesten christlichen Nationen mit uralten Kirchen und geheimnisvollen Klöstern und sind eine spannende kulturelle Mischung inmitten fantastischer Landschaften. Auftakt unserer Reise bildet Tbilissi, wo wir die orientalisch geprägte Altstadt sowie die moderne Neustadt erkunden. Im Kaukasus besuchen wir abgelegene Täler, Kirchen und Klöster. In Swanetien erwarten uns spektakuläre Bergkulissen und am Sewansee geniessen wir die idyllische Natur. In Armenien werden wir vom biblischen Berg Ararat begrüsst und gehen in Eriwan auf Schatzsuche. Wir erleben familiäre Gastfreundschaft, besuchen ein Weingut, treffen einen armenischen Priester und hören traditionelle Musik. Eine unvergesslich schöne Reise!

Reisebegleitung

Reisebegleitung

Andreas Zimmermann
Andreas Zimmermann
Andreas Zimmermann, ehemaliger Leiter des Bibellesebundes Schweiz, wird Sie begleiten. Während seiner Tätigkeit bei verschiedenen Pfarreistellen durfte er schon viele Freizeiten leiten und gilt als erfahrener Reiseprofi.

Programm

Tag
Datum
Programm
Gemeinsamer Flug von Zürich nach Tbilissi (Umsteigeverbindung).
Am frühen Morgen Landung in der Hauptstadt Georgiens. Wir beziehen unsere Hotelzimmer und ruhen uns aus, bevor wir uns bei einem späten Frühstück für unsere Entdeckungstour stärken. Das Aufeinandertreffen der Kulturen ist bis heute unübersehbar: In der verwinkelten Altstadt stehen die Moschee und die römisch-katholische Kirche harmonisch neben den zahlreichen georgisch-orthodoxen Gotteshäusern. Malerische Holzhäuser mit geschnitzten Balkonen scheinen die Gäste willkommen zu heissen. Wir spazieren durch den Park über die Friedensbrücke zum einzigartigen Puppentheater (Aussenbesichtigung). Per Seilbahn schweben wir hinauf zur Narikala-Festung und geniessen einen herrlichen Panoramablick über die Altstadt und das Bäderviertel mit den natürlichen Schwefelquellen. Beim Abendessen geniessen wir georgische Köstlichkeiten und traditionelle Musik. Die Stimmführung und Harmonik des georgischen Gesangs sind weltweit einzigartig! Eine Übernachtung in Tbilissi.
Wir nehmen Kurs auf Mzcheta, der früheren Hauptstadt von Georgien. Hier hat im 4. Jh. die Einführung des Christentums durch den georgischen König stattgefunden. Wir besichtigen zuerst die Kreuzkirche, welche an markanter Stelle auf einem Hügel thront. Anschliessend besuchen wir die imposante Kathedrale «Swetizchoveli» im Dorf Mzcheta, welche mit ihren Fresken und Reliquien einen starken Eindruck hinterlässt. Dann geht es durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet entlang der früheren «Georgischen Heerstrasse» in die höheren Lagen des Grossen Kaukasus. Der Weg führt uns durch das Dorf Gergeti zu der auf 2’170 m gelegenen Zminda Sameba Kirche (Dreifaltigkeitskirche). Wir blicken in das Tal des Terek und auf die Siedlung Kasbek. Bei klarem Wetter präsentiert sich der legendäre Kasbek-Gipfel (5’033 m) mit seiner schneebedeckten Schönheit. Zum Abendessen sind wir bei einer georgischen Familie eingeladen. Eine Übernachtung in Kazbek.
Wir erreichen das malerische Ananuri. Die befestigte Kirche und Burg von Ananuri waren der Sitz der Herrscher von Aragvi. Ein Glockenturm und ein Relief des Lebensbaumes zeugen von der auserlesenen Kunstfertigkeit und Stilsicherheit ihrer Erschaffer. Danach werden wir in einem Familienweingut erwartet, das seit vielen Jahren alte heimische Traubensorten wieder anbaut und hochwertige Bio-Weine nach georgischer Tradition herstellt. Nach einer kleinen Weindegustation lassen wir uns ein reichhaltiges Mittagessen mit hausgemachten Speisen und frischgebackenem Brot schmecken. Entlang der alten Seidenstrasse kommen wir anschliessend in die Region Kartli. Nachmittags Fahrt in die Provinz Imeretien, in die zweitgrösste Stadt des Landes: Kutaissi. Das nahgelegene Kloster «Gelati», das im 12. Jh. unter König David dem Erbauer errichtet wurde, besteht aus einem Mönchskloster, sowie einer geistlichen Akademie, welche im Mittelalter das eigentliche intellektuelle Zentrum Westgeorgiens darstellte. Zu einer Perle machen es vor allem die Fresken auf den Innenmauern der Kathedrale der Heiligen Mutter Gottes (UNESCO-Weltkulturerbe). Eine Übernachtung in Kutaissi.
Wir staunen über die einzigartige Schönheit der atemberaubenden Hochgebirgslandschaft von Swanetien. Nachmittags unternehmen wir eine Wanderung (ca. drei Stunden) entlang des Flusses Dolra, durch zauberhafte dunkle Tannenwälder und auf Bergpfaden bis an den Rand des Gletschers. Wer sich den letzten Anstieg sparen möchte, kann an einem schönen Aussichtspunkt in den Bergwiesen eine Rast einlegen und mit den Gipfelstürmern wieder zurück gehen. Weiterfahrt nach Mestia für zwei Übernachtungen.
Fahrt nach Uschguli. Am Nachmittag besichtigen wir diesen besonderen Ort, der auf über 2‘000 Metern Höhe inmitten einer grandiosen Hochgebirgslandschaft liegt und berühmt ist für seine intakten mittelalterlichen Wehrtürme (UNESCO-Weltkulturerbe). Hier scheint die Zeit stillgestanden zu sein. Im Hintergrund des Tales sehen wir bei gutem Wetter den breiten Gipfel des Sch’chara, den höchsten Berg Georgiens, mit einer Höhe von 5‘068 Metern. Mittagessen bei einer einheimischen Familie, bei der wir die swanische Spezialität Kubdari geniessen werden. Nach dieser Stärkung unternehmen wir eine zweistündige Wanderung zu den Ruinen der Sommerresidenz von Königin Tamara mit herrlichem Panoramablick!
Wir nehmen Kurs auf den Borjomi-Nationalpark. Auf unserem Weg halten wir am Enguri-Staudamm mit der höchsten Bogenstaumauer der Welt. Dann erreichen wir den Kurort Borjomi, der inmitten wunderschöner Natur liegt und berühmt für seine Mineralquellen ist. Auf den weitläufigen Wanderwegen spazieren wir für eine gute Stunde durch die einzigartige Flora und Fauna des Parks. Eine Übernachtung in Borjomi.
Heute erwartet uns die Höhlenstadt Wardsia. Diese imposante Anlage wurde im 12. Jh., der Blütezeit des mittelalterlichen Georgiens, unter der Herrschaft von König Georg III. und seiner Tochter, Königin Tamara, erbaut. Der grandiose Komplex beherbergte um die 5’000 Mönche. Leider zerstörte im 13. Jh. ein Erdbeben das Kloster. Die vordere Felsflanke rutschte ins Tal, so dass heute viele der Wohnhöhlen wie bei einem Puppenhaus gegen vorne offen sind. Die hier herrschende Ruhe und eine Reihe von wunderschönen Fresken, darunter das berühmte Fresko von König Georg III. und König Tamara, welche mit der rauen landschaftlichen Umgebung kontrastieren, machen diesen Ort zu einer Perle der Spiritualität. Zum Mittagessen werden uns nahe der Klosteranlage am Ufer des malerischen Flusses typische georgische Spezialitäten, wie Fisch-Schaschlik, serviert. Wir überqueren die Grenze nach Armenien und erreichen unser Hotel. Eine Übernachtung in Gyumri.
Inmitten einer herrlichen Berglandschaft liegt der idyllische Ort Dilijan mit seinen wunderschönen Holzbalkonen aus dem 19. Jahrhundert. Wir spazieren durch den alten Stadtteil und sind zu Mittag bei einer Familie eingeladen, die uns typisch armenische Gerichte serviert. Dann nehmen wir Kurs auf den Sewansee – die blaue Perle Armeniens! Wir besuchen das Sewankloster, das malerisch auf einer Halbinsel liegt, die einst eine Insel war und als Verbannungsort des armenischen Adels diente. Dann erreichen wir unser wunderschönes Hotel am Sewansee für zwei Übernachtungen.
Wir geniessen unsere Auszeit am Sewansee. Wie wäre es mit einer Velotour oder Wanderung mit Ausblick auf das einmalige Bergpanorama oder eine Schwimmrunde im erfrischenden See?
Fahrt entlang der Seidenstrasse und Besuch der einstigen Karawanserei auf dem Selimpass. Dann geht es hinunter in die Araratebene. Hier hat Noah nach dem Abstieg vom Berg Ararat die erste Weinrebe gepflanzt. In der Provinz Vayots Dzor geht der Weinbau auf das 3. Jahrhundert v. Chr. zurück. In einer Höhle der Region wurden Weinfässer mit Weinspuren aus dieser Zeit gefunden. Aus dieser Gegend kommt der bekannte «Areni» Rotwein. Weiterfahrt zum Kloster Noravank – am Ende der wunderschönen Schlucht Amaghu gelegen. Bei Sonnenuntergang ist die rötlich schimmernde Fassade kaum von der spektakulären Felsenlandschaft zu unterscheiden. In dieser einzigartigen Kulisse treffen wir uns mit einem deutschsprachigen Priester und unterhalten uns mit ihm über die armenische Religion. Weiterfahrt nach Eriwan für vier Übernachtungen.
Hinein ins Stadtleben von Eriwan, eine der ältesten Hauptstädte der Welt! Wir spazieren ins Herz der armenischen Metropole zum prachtvollen Platz der Republik. Vorbei am Radio «Eriwan» erreichen wir die berühmte Kaskade. Von hier können wir unseren Blick über die Stadt und mit etwas Glück bis hin zum biblischen Berg Ararat schweifen lassen. Abends geniessen wir freie Zeit in Eriwan – lassen Sie sich vom bunten Treiben und grossen Kulturangebot der Stadt verzaubern.
Heute besuchen wir Etschmiadsin, den Sitz des armenischapostolischen Katholikos und religiösem Mittelpunkt des armenischen Volkes. Mittags sind wir zu Gast in einer Kunstschule, in der armenische Kunstwerke und Speisen auf uns warten. Auf der Rückfahrt nach Eriwan besichtigen wir die Kirche Surb Hripsime, ein Meisterwerk klassisch armenischer Baukunst aus dem 7. Jahrhundert und das Genozid-Mahnmal auf dem Hügel Zizernakabert.
Besuch der einzigartigen Bibliothek Matenadaran für altarmenisches Schriftgut. Hier finden sich viele Kostbarkeiten und seltene Manuskripte, die uns faszinieren werden. Am Rande der malerischen Schlucht Asat besuchen wir den hellenistischen Tempel Garni aus dem ersten Jahrhundert – ein beeindruckendes Denkmal alter armenischer Architektur. Dann zeigt uns eine armenische Familie wie das traditionelle armenische Lavasch gebacken wird. Das duftende Ofenbrot werden wir anschliessend beim Mittagessen probieren. Bestens gestärkt unternehmen wir eine kurze Wanderung (ca. eine Stunde) in die faszinierende Schlucht Azat mit ihren grandiosen Basaltformationen. Zum Tagesabschluss erwartet uns ein berührendes Highlight: Im beeindruckenden Höhlenkloster Geghard, UNESCO Welterbe mit unvergleichlicher Akustik lauschen wir einem Konzert der armenischen Kirchenmusik – eine wunderbare letzte Note unserer Reise!
Rückflug von Eriwan nach Zürich.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Preise & Leistungen

PREISE PRO PERSON
Doppelzimmer CHF 2'970.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 490.-

 

WICHTIGER HINWEIS
Wir empfehlen eine Anmeldung bis drei Monate vor der Reise, da später ggf. ein Zuschlag anfallen kann.

Die Preise basieren auf einer Teilnehmerzahl von 20 Personen und dem Wechselkurs EUR 1.00 = CHF 1.00. Preisanpassungen aufgrund von starken Kursschwankungen, abweichenden Teilnehmerzahlen oder geänderten Flugnebenkosten bleiben vorbehalten. Zuschlag bei 15 – 19 Personen CHF 100.-.
Inbegriffene Leistungen
  • Linienflüge Zürich – Tbilissi und Eriwan – Zürich (Umsteigeverbindung) in Economy-Klasse
  • Alle Flugnebenkosten
  • Übernachtungen in guten Mittelklassehotels
  • Halbpension (Frühstück und Mittag- oder Abendessen) auf der gesamten Reise
  • Rundreise mit eindrucksvollen Ausflügen, Begegnungen und Wanderungen gemäss Reiseprogramm inkl. lokaler Reise-/Wanderleitung und allen Eintrittskosten
  • Reisebegleitung durch Andreas Zimmermann
  • Reiseunterlagen
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (CHF 70.- | werden mit der Rechnung eingezogen)
  • Reiseversicherung (Annullierungskosten- und SOS-Schutz)
  • Getränke und zusätzliche Mahlzeiten

Länderinformationen

Einreisebestimmungen
Für die Einreise brauchen Schweizer Bürger/innen einen Reisepass, der mindestens während dem Aufenthalt gültig ist.
Zeitverschiebung
Zeitverschiebung zur Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +3 Stunden. Die Zeitverschiebung von +3 Stunden gilt für unsere Winterzeit. Da in Armenien keine Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt, beträgt der Unterschied in diesen Monaten +2 Stunden.
Lage
Armenien liegt im Kleinen Kaukasus und grenzt im Norden an Georgien, im Westen an die Türkei und den Iran und im Osten an Aserbaidschan. Der 4100 m hohe Aragats ist die höchste Erhebung des gebirgigen Landes.
Klima
Es herrscht ein mittelmeerähnliches Klima. Während des Sommers kann es tagsüber heiss und trocken, nachts kalt werden.
Sprache
Amtssprache ist Armenisch, eine der ältesten Kultursprachen der Welt.
Währung
Die Landeswährung in Armenien ist der Armenische Dram. Mastercard und Visa werden von internationalen Hotels und in einigen Banken angenommen.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise brauchen Schweizer Bürger/innen einen Reisepass, der mindestens 3 Monate über die Ausreise gültig ist.
Zeitverschiebung
Zeitverschiebung zur Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +3 Stunden. Die Zeitverschiebung von +3 Stunden gilt für unsere Winterzeit. Da in Georgien keine Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt, beträgt der Unterschied in diesen Monaten +2 Stunden.
Lage
Georgien liegt auf dem asiatischen Kontinent und liegt zwischen dem grossen und kleinen Kaukasus. Es liegt am Schwarzen Meer und grenzt im Norden an Russland und im Osten an Aserbaidschan. Die Türkei und Armenien bilden die Grenzen im Süden.
Klima
Durch die Lage am Schwarzen Meer, herrscht an den Küstenregionen ein mildes Meeresklima. Die Begrenzung der beiden Kaukasus Gebirgsketten ermöglichen die Erwärmung des Festlandes, was wiederum zu einem angenehmen Klima führt. Dennoch wird es im Sommer heiss, während es im Winter aber nicht allzu kalt wird. Der Südwesten gilt als regenreichste Region des Landes.
Sprache
Die Amtssprache Georgiens ist Georgisch. Zum Teil werden auch Englisch und Russisch gesprochen.
Währung
Die Landeswährung in Georgien ist der Lari. Mastercard und Visa werden von internationalen Hotels und in einigen Banken angenommen.
Preis pro Person
Ab CHF 2’970.-
Mirjam  Maletta | Reiseberatung
Wir helfen gern!
Kontakt & persönliche Beratung

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf, wenn Sie Unterstützung bei der Buchung wünschen oder Fragen haben. Gerne beraten wir Sie per E-Mail, Telefon oder in Form eines persönlichen Besuchs bei uns in Winterthur!

Mirjam Maletta
Reiseberatung
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Montag − Freitag
9.00 − 12.30 | 13.30 − 17.30 Uhr

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