Israelreise mit Wanderungen
mit Edi & Agnes Wäfler
26.10.2022 - 02.11.2022
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Highlights
  • Besinnung, Gemeinschaft, unvergessliche Erlebnisse
  • Erfahrene lokale Reiseleitung
  • Ausgesuchte Unterkünfte
  • Israel auch zu Fuss erleben
Ein besonderes Erlebnis
Nachdem wir mit Gruppen auf dem Bike ISRAEL schon über 20 Mal durchquert haben, freuen wir uns nun darauf, ein paar Gänge runterzuschalten und auf «Schusters Rappen» die Wüste, die Kultur sowie Land und Leute hautnah zu erleben. Ob auf der Wüstenwanderung, von Dorf zu Dorf in Galiläa oder auf den Spuren der Jünger auf dem Weg nach Jerusalem – das Wandern hat eine lange biblische Tradition. Unterwegs gibt es vieles zu entdecken, zu erfahren und zu erspüren. Uns erwartet eine spannende und abwechslungsreiche Reise, bei der das Eintauchen in die Geschichte der Vergangenheit und Gegenwart, die Ruhe der Wüste, Besinnung und Kameradschaft zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Diese Tour ist ausgelegt für jede Frau oder jeden Mann, die gerne wandern.

Reisebegleitung

Reisebegleitung

Edi & Agnes Wäfler
Edi & Agnes Wäfler
Edi und Agnes Wäfler sind seit über 20 Jahren zu Fuss oder mit dem Bike in Israel und vielen weiteren Ländern unterwegs und bringen deshalb einen reichen Erfahrungsschatz mit. Sie lieben es, aktiv unterwegs zu sein und gemeinsam mit ihren Reisegästen einmalige Erfahrungen zu machen. Edi war langjähriger Mitarbeiter bei Campus für Christus und engagiert sich in der Evangelischen Allianz Chur.

Programm

Tag
Datum
Programm
Treffen am Flughafen Zürich, bequemer Linienflug nach Tel Aviv. Nach Ankunft fahren wir mit dem Bus gleich nach Nazareth. Zimmerbezug im Hotel.
Die Verkündigungsbasilika markiert Nazareths Ortskern. Hier versuchen wir uns, den einstigen galiläischen Weiler zur Zeit Jesu vorzustellen. Vom Abhang Nazareths blicken wir auf die gesamte Stadt. Die kürzeste Strecke nach Jerusalem liegt vor unseren Augen. Dennoch wählten jüdische Pilger nicht immer diesen Weg, weil er durch das Gebiet der Samariter führte, die eher judenfeindlich waren. Der Weg über das Jordantal umgeht Samarien und führt über Jericho nach Jerusalem. Diese auch Jesus und seinen Jüngern sehr bekannte Route ist der rote Faden unserer Reise. Die antiken Routen liefen möglichst entlang der Bäche und Quellen und verbanden Städte und Dörfer. Südöstlich von Nazareth beginnt unsere Wanderung am Bach Tabor, unweit von Ein Dor, wo Saul die Wahrsagerin besuchte. Schon in den ersten 2 km kommen wir an zwei nachgewiesenen, aber nicht vollständig ausgegrabenen Synagogen aus dem 1. Jhd. n. Chr. vorbei. Bald beginnt die schöne Basaltschlucht mit den im Winter und Frühling gefüllten Becken. Zwischen Eichen, Mandelbäumen und Christusdornsträuchern wandern wir durch die ruhige Landschaft des Bachs Tabor bis zum Jordantal, kurz vor seiner Mündung in den Jordan. Übernachtung in der schönen Jugendherberge Beit Shean in Doppelzimmern.
Beit Shean war die einzige Stadt des heidnischen Zehnstädtebundes, die westlich des Jordans lag. Auf der Stadtmauer wurden die Köpfe Sauls und seiner Söhne aufgespiesst. Am Morgen erkunden wir das Ausgrabungsareal, das zu den grössten des Landes zählt. Der Rundgang versetzt uns in die urbane Kultur des Landes in der griechisch-römischen Zeit, in der auch Jesus lebte. Wir laufen auf römischen Strassen und sehen Überreste des Badehauses, der Einkaufszeile, des Forums mit dem Nymphäum und das Theater. Im Hintergrund thront das Gebirge Gilboa. Sicher erzählten sich jüdische Pilger auch zur Zeit Jesu die biblischen Überlieferungen zu diesem Gebirge, als sie es auf dem Weg nach Jerusalem sahen. Mit dem Bus fahren wir hinauf und wandern vom Berg Barkan zum Berg Saul. Vom Aussichtspunkt am Berg Barkan schauen wir weit ins Gebiet Samariens hinein und gehen auf die Rolle von Ganim, heute Jenin, als Ort im Grenzgebiet zwischen Galiläa und Samarien ein. Auf der Strecke öffnet sich der Blick auf Untergaliläa. Wir erzählen die Geschichten, deren Schauplätze unter uns liegen: Barak und Debora, Jael, Gideon, Isebel und Nabot und natürlich Saul und seine Söhne, die auf dem Gilboa gefallen sind. Am Nachmittag erfrischen wir uns im schönen Naturbad Sachne und haben Zeit zum Relaxen. Übernachtung in der Jugendherberge Beit Shean.
Am Morgen besuchen wir die antike Synagoge von Beit Alpha mit ihrem schönen Mosaikboden. Ergänzend zum gestrigen Besuch von Beit Shean sehen wir, wie die Co-Existenz jüdischer Landbevölkerung rund um eine heidnische Stadt aussah. Beit Alpha ist ein schönes Beispiel für das jüdische Leben im Land Jahrhunderte nach der Tempelzerstörung. Wir fahren durch das Jordantal nach Süden. Die Landschaft des Jordantals ist ein Übergang zwischen den fruchtbaren Gebieten des Landes und der Wüste. Um diese Landschaft unmittelbar zu erleben, unternehmen wir eine Wanderung durch ein typisches, weitgehend ursprüngliches Gebiet. Unser Weg beginnt bei der Ruine Samra und führt durch eine Steppe. Unterwegs kommen wir an einem alten Olivenmühlstein vorbei. An der Ruine Suweida befinden sich unter den Überresten eines römischen Militärlagers auch einige Sarkophage. Wie war es wohl für jüdische Pilger, an einem römischen Militärlager vorbeizugehen? Im letzten Abschnitt öffnet sich der Blick auf das Jordantal und das Gebirge Gilead. Gegenüber ist Zarethan, wo sich der Jordan aufrichtete wie ein Damm, als die Israeliten durch den Fluss zogen. Unser Bus holt uns ab und bringt uns zur Unterkunft. Übernachtung im Kibbuzgästehaus Kalia.
Heute gehen wir den Tag etwas ruhiger an. Am Nachmittag haben wir ausgiebig Zeit zur Erholung und Entspannung am Toten Meer. Vormittags möchten wir jedoch die biblisch bedeutende Gegend Jerichos kennenlernen. Wir beginnen in Qasr el Yahud. An diesem Jordanabschnitt wirkte Johannes der Täufer. Sehr wahrscheinlich wurde auch Jesus hier getauft. Elia ist hier in den Himmel entrückt und Josua führte das Volk durch den Jordan ins Gelobte Land. Der Weg vom Jordan nach Jericho war einer der wichtigsten im Land. In einer modernen Dattelplantage suchen wir die Überreste der römischen Strasse an diesem Abschnitt. In Jericho beschäftigen wir uns mit zahlreichen Geschichten aus der Bibel, die hier stattfanden. Vom Ansiedlungshügel aus bekommen wir einen Überblick über die Region. U. a. lokalisieren wir die Paläste von König Herodes des Grossen, die zur Zeit Jesu recht neu waren. Übernachtung im Kibbuzgästehaus Kalia.
Heute wandern wir hinauf nach Jerusalem. Zwischen Jericho und Jerusalem erstreckt sich die Wüste Judäa, in der Jesus 40 Tage nach seiner Taufe verbrachte. Wie gefährlich dieser Weg war, kommt im Gleichnis des Barmherzigen Samariters zum Ausdruck. Der antike Fernweg orientierte sich an den Verlauf des einzigen ganzjährigen Bachs in der sonst trocken-heissen Wüste. Unsere Wanderung verläuft oberhalb von Jericho durch die Schlucht vom Bach Prath. Unterwegs können wir mehrfach das kühle Nass an besonders schönen Ecken geniessen. Überreste eines Aquädukts aus dem 1. Jhd. v. Chr. begegnen uns gelegentlich. Das Ende der Wanderung liegt unweit unterhalb von Anatot, der Heimat Jeremias. Im Auftrag Gottes sollte Jeremia seinen neuen Gürtel in einen Felsenspalt an diesem Bach stecken. Im Schatten der Bäume lesen wir dieses Kapitel. Wir werden vom Bus abgeholt. Nach wenigen Kilometern beginnt der Ballungsraum Jerusalem. So wie es Jesus und die Jünger taten, wollen wir Jerusalem über Bethanien, das östlich des Ölbergs liegt, erreichen. Die Nächte der letzten Woche seines Lebens verbrachte Jesus in diesem Ort. Im Ortskern besuchen wir die Höhle, die die Tradition als Grab des Lazarus identifiziert. Wie alle Besucher Jerusalems, die über die Jerichoer Strasse kamen, erreichen auch wir die Stadt über den Ölberg. Der Blick auf die heilige Stadt ist unvergesslich. Unser Hotel befindet sich auf dem Ölberg.
Im schönen Olivenhain oberhalb von Garten Gethsemane gedenken wir der letzten Nacht Jesu. Im Kidrontal beschäftigen wir uns mit David, Absalom und der Bedeutung des Tals Josafat. Der Weg führt uns an der Davidstadt vorbei, dem ältesten Teil Jerusalems, wo König David seinen Palast baute. Im Hinnomtal gehen wir auf den Molechkult und das Tofetfeuer ein, gegen das die Propheten kämpften. Auf dem Berg Zion gegenüber feierten Jesus und seine Jünger das Passahfest vor seinem Verrat. Die Sherover-Promenade bietet viel Ruhe und aussergewöhnliche Blicke auf den Ölberg und die Altstadt. Durch grüne Wohnquartiere führt uns der Weg weiter Richtung Bethlehem. Auf der Höhe zwischen Olivenbäumen öffnet sich ein Blick auf unser Endziel: Bethlehem! Im Bus passieren wir die Grenze zum palästinensischen Autonomiegebiet. An einer der restaurierten Gassen der Altstadt steigen wir aus und laufen bis zur Geburtskirche. Hier, in der Stadt Davids und des Davidsohns schliessen sich Kreise der Bibel. Übernachtung im Hotel in Bethlehem.
Für einige geht die Reise zu Ende. Gegen Mittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. Andere möchten die Gelegenheit nutzen und in Bethlehem, Jerusalem oder einem anderen Ort im Land noch einige Tage verbringen. Gerne bieten wir im Voraus Verlängerungsaufenthalte an und beraten Sie bestens. Kontaktieren Sie uns!
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Preise & Leistungen

PREISE PRO PERSON
Doppelzimmer CHF 2'290.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 455.-
Die Preise basieren auf einer Teilnehmerzahl von 20 Personen und dem Wechselkurs USD 1.00 = CHF 1.09. Preisanpassungen aufgrund von starken Kursschwankungen, abweichenden Teilnehmerzahlen oder geänderten Flugnebenkosten bleiben vorbehalten. Zuschlag bei 15-19 Personen CHF 165.-.
Inbegriffene Leistungen
  • Linienflug von Zürich nach Tel Aviv und zurück in Economy-Klasse, inkl. 23 kg Freigepäck
  • Alle Flugnebenkosten
  • Sämtliche Übernachtungen in den erwähnten Unterkünften
  • Halbpension: Frühstück und Abendessen
  • Wanderungen, Ausflüge und Besichtigungen inkl. allen Eintrittsgebühren gemäss Reiseprogramm
  • Reise- und Wanderbegleitung durch Edi & Agnes Wäfler
  • Lokale Reiseleitung durch Deutsch sprechenden israelischen Reise- und Wanderleiter
  • Reiseunterlagen inklusive Reiseführer pro gebuchtes Zimmer
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (CHF 70.– | werden mit der Rechnung eingezogen)
  • Reiseversicherung (Annullierungskosten- und SOS-Schutz)
  • Getränke und zusätzliche Mahlzeiten

Länderinformationen

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Einreisebestimmungen
Für die Einreise brauchen Schweizer*innen und EU-Bürger*innen einen Reisepass der mindestens 6 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig ist. Für andere Staatsbürger gelten teilweise andere Einreisebestimmungen.
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Zeitverschiebung
Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ): +1 Stunde.
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Lage
Israel gehört zum Nahen Osten, der zum asiatischen Kontinent gehört. Im Südwesten grenzt es an Ägypten und im Osten an Jordanien. Libanon und Syrien bilden die Grenzen im Norden bzw. Nord-Osten. Im Westen grenzt es an das Mittelmeer und an der Südspitze ans Rote Meer.
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Klima
Die angenehmste Reisezeit in Israel ist im Frühjahr. Die Monate März bis Mai lassen sich mit unseren Sommermonaten vergleichen. Der Sommer hingegen ist sehr heiss und trocken. Die Monate Oktober und November sind dann wieder sehr angenehm und eignen sich gut zum Reisen. Der Winter ist relativ mild. Es kann aber je nach Region (z.B. Jerusalem) auch Schnee fallen. An der Südspitze ist das Wetter das ganze Jahr über sonnig und warm.
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Sprache
Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Verkehrs­schilder sind in hebräischer, arabischer und englischer Sprache geschrieben. Englisch ist eine verbreitete Fremdsprache.
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Währung
Die Landeswährung in Israel ist der israelische Schekel. 1 CHF entspricht etwa 3.43 Schekel
Preis pro Person
Ab CHF 2’290.-
Mirjam  Maletta | Reiseberatung
Wir helfen gern!
Kontakt & persönliche Beratung

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf, wenn Sie Unterstützung bei der Buchung wünschen oder Fragen haben. Gerne beraten wir Sie per E-Mail, Telefon oder in Form eines persönlichen Besuchs bei uns in Winterthur!

Mirjam Maletta
Reiseberatung
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Montag − Freitag
9.00 − 12.30 | 13.30 − 17.30 Uhr

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