Wanderreise Israel
mit Daniel Aebersold
07.03.2023 - 15.03.2023
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Highlights
  • Unterwegs auf biblischen Spuren
  • Israel im Frühling erwandern
  • Erfahrene Reisebegleitung
  • Vielfältige Wanderungen im Heiligen Land
Von Nazareth über Samarien nach Jerusalem
Auf dem leicht begehbaren Wanderweg des «Abrahams-Trails» werden wir insbesondere in Samarien (palästinensisches Autonomiegebiet) manche Orte kennenlernen, die zu den Kerngebieten der biblischen Geschichte zählen. Auf diesem Weg waren die Erzväter Abraham, Isaak und Jakob, vermutlich auch Maria mit Joseph sowie Jesus mit seinen Jüngern unterwegs. Die entsprechenden biblischen Texte und Impulse werden unseren Horizont erweitern. Dabei erleben wir in einer überschaubaren Gruppe mit limitierter Teilnehmerzahl die Vegetation in der schönsten Jahreszeit. Die einzelnen Etappen sind gut zu bewältigen. Trotzdem erfordert diese Reiseart eine gute Kondition, dazu Flexibilität und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Wir bewegen uns vor allem in arabisch geprägten Gebieten und werden den Spannungen, Widersprüchen und Hoffnungen von verschiedenen religiösen und politischen Anschauungen begegnen. Die nachhaltige Art des Unterwegs-Seins hilft uns, die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten.

Reisebegleitung

Reisebegleitung

Daniel Aebersold
Daniel Aebersold
Der Thurgauer Daniel Aebersold war bis zu seiner Pensionierung 2018 in der Kirchgemeinde Bischofszell-Hauptwil über 36 Jahre als Diakon tätig. Zuvor hatte er die Bibelschule Aarau, das heutige Theologisch-Diakonischen Seminar TDS, absolviert. Er begleitet Reisen mit viel Leidenschaft und seine Inputs ermutigen die Reiseteilnehmenden nachhaltig für den Alltag.

Programm

Tag
Datum
Programm
Treffen am Flughafen Zürich, bequemer Linienflug nach Tel Aviv. Nach Ankunft fahren wir mit dem Bus gleich nach Nazareth. Zimmerbezug im Hotel.
Nach unserem ersten Frühstück in Israel begeben wir uns sofort auf Jesu Spuren. Im «Nazareth Village» erhalten wir einen einmaligen Einblick in das Dorfleben und den Alltag zur Zeit Jesu und während der Königszeit Israels. Die bis ins kleinste Detail nachempfundene Atmosphäre und lebensechte Darstellungen werden uns begeistern! Wer möchte, kann hier Geld wechseln. Anschliessend bringt uns der Bus ins Zentrum von Nazareth. Die Verkündigungsbasilika markiert Nazareths Ortskern. Hier versuchen wir, uns den damaligen galiläischen Weiler zur Zeit Jesu vorzustellen. Wir erkunden die Gassen der Altstadt. Vom Abhang Nazareths (outlook Precipice) blicken wir auf die kürzeste Strecke nach Jerusalem. In der Antike war es die einfachste Strecke, denn sie führt über fruchtbare Regionen mit vielen Ortschaften, Quellen, Strassen und Unterkünften. Dennoch wählten jüdische Pilger nicht immer diesen Weg, weil er durch das Gebiet der Samariter führte, die eher judenfeindlich waren. Am anderen Ende der Ebene sehen wir Jenin, unser nächstes Ziel. Unser palästinensischer Reiseleiter stösst am Grenzübergang zu uns in den Bus und begleitet uns zum Hotel. Übernachtung im Hotel in Jenin.
Heute beginnt unsere erste Wanderung. Jenin ist der arabische Name von Ein Ganim, eine zur Zeit Josuas gegründete Levitenstadt. Ganim war zur Zeit Jesu eine jüdische Stadt am Rande des samaritischen Gebietes und eine besonders wichtige Station für jüdische Pilger auf dem Weg nach Jerusalem. Sandte Jesus Boten von hier aus, um eine Unterkunft im samaritischen Dorf zu finden? Im Dorf Burqin lesen wir: Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa (Lk 9, 52). Kurz vor einem Dorf kamen ihm zehn Aussätzige entgegen (Lk 17, 11). Bereits im 4. Jhd. identifizierten Christen dieses Dorf hier. Im Ortskern besuchen wir die Kirche, die dem gedenkt. An den Hasan-Zisternen unterhalb des Dorfes Kafr Qud (Beit Eked) beschäftigen wir uns mit der Ermordung der 42 Brüder Ahasja durch Jehu. König Ahasja floh über diesen Weg. Vom Hügel Barid blicken wir bis Nazareth zurück. Über Kleinäcker wandern wir bis zum Dorf Arrabe. Die einfache Übernachtung ist heute eine der besonderen Art – bei einer privaten Familie zum Teil in Mehrbettzimmern. Es ist die beste Gelegenheit, die arabische Gastfreundschaft zu erleben und einen Einblick in das Leben vor Ort zu bekommen.
Unweit von Arrabe liegen die Überreste von Dothan, wo Josefs Brüder ihn in eine Zisterne warfen. Unser antiker Fernweg ist die Erklärung für das Vorbeikommen der Ismaeliten, die Josef hier für 20 Silberschekel kauften. Wie viel Wert es heute wäre, rechnen wir hoch. In Dothan versteckte sich später der Prophet Elisa. Das alte Dorf Marka konserviert vermutlich den Namen Malka, Zelophchads Tochter, so wie andere Orte die Namen ihrer Schwestern tragen. Weiter südlich führt der Weg durch Zawiya mit seinem verwinkelten Dorfkern, das bereits zur kanaanäischen Zeit existierte. Beim Johannisbrotbaum auf dem Hügel Abu Sheir erhalten wir einen Überblick über die Region. Am Abend erreichen wir Sanur, wahrscheinlich Heimat und Begräbnisort des Richters Tola. Nun werden wir abgeholt und zur nächsten Unterkunft im Dorf Sebastia gefahren. Hier verbringen wir zwei Nächte in einem romantischen und ruhigen Gästehaus. 13 KM, ABSTIEG 345 M, AUFSTIEG 403 M
Am Morgen werden wir im Gästehause abgeholt und zum selben Punkt gefahren, wo wir die gestrige Wanderung beendet haben. Unsere heutige Tagesetappe ist wegen dem Höhenunterschied die anspruchsvollste auf der gesamten Reise, aber auch eine der schönsten. Durch die Berglandschaft erreichen wir den Berg Hureish (739 m). Der Blick reicht bis Galiläa, zum Karmel und der Mittelmeerküste. Unser Weg streift das Dorf Jaba, dem Geva der Samariter aus der Mischna und dem Talmud. Auf dem Berg Abu Yazid steht eine Grabeskennzeichnung des gleichnamigen Scheichs, die als Gebetsstätte benutzt wird. Durch schöne Täler mit Terrassenlandwirtschaft und Olivenhainen soweit das Auge reicht erreichen wir Sebastia. Die Säulenreihen im Norden des Dorfes verraten, dass dieser Ort eine prächtige Vergangenheit hatte. Zimmerbezug im romantischen Gästehaus. 17 KM, ABSTIEG 877 M, AUFSTIEG 882 M
Sebastia war zur Zeit Jesu die wichtigste Stadt auf dem Weg nach Jerusalem. Herodes liess die Stadt ausbauen und verlieh ihr ihren neuen Namen, nach dem griechischen Namen des Augustus. 800 Jahre zuvor gründete hier König Omri seine Hauptstadt Samarien. Wir sehen seinen Palast, in dem er und sein Sohn Ahab residierten. Unter dem Palast wurden sehr wahrscheinlich ihre Gräber gefunden. Besichtigung von Überresten der St. Johannes-Kirche, welche an das Ereignis von der Enthauptung des Täufers erinnert (Mt 14). Wir brechen auf in Richtung Nablus. Die christliche Tradition identifizierte an den Ruinen Shaala den Ort mit der Stelle, an der der Prophet Elia 102 Boten des Königs Ahasja töten liess. Bald erreichen wir Nablus. Kaiser Vespasian liess hier die ältere Stadt Sichem ausbauen und benannte sie in Neapolis Flavia um. Im arabischen wurde aus Neapolis Nablus. Im ältesten Teil der Stadt sehen wir die Ausgrabungen von Tel Balata, dem biblischen Elon More. Zu den Highlights gehört der Stein Josuas und das Haus Baal-Berith aus dem Buch der Richter. Östlich von hier schlug Jakob sein Zelt auf und erwarb Land. Später wurde dort Josef begraben. Wir schliessen den Tag in der Jakobsbrunnenkirche ab. Hier vertiefen wir uns in die Begegnung Jesu mit der Samariterin. Die Lage des Ortes bei Askar, dem biblischen Sichar, würde die Lokalisierung unterstützen. Abends haben wir Zeit zur eigenen Erkundung Nablus. Übernachtung im Hotel in Nablus. 18 KM, ABSTIEG 371 M, AUFSTIEG 534 M
Nach dem Frühstück fahren wir zum Checkpoint. Hier verabschiedet sich unser palästinensischer Reiseleiter. Unser israelischer Reiseleiter stösst zu uns und führt uns auf den Berg Garizim. Im kleinen Quartier leben hier heute noch Samariter. Im örtlichen Museum erfahren wir vieles über diese Religionsgemeinschaft. Unweit davon sehen wir das Areal, auf dem sie am Passahfest Lämmer schlachten. Auf dem Berggipfel besichtigen wir die Überreste ihres antiken Heiligtums. Wir stehen auf dem Berg des Segens, gegenüber thront der Berg Ebal, der Berg des Fluches, wo der Altar Josuas gefunden wurde! Noch lokalisieren wir von oben die Sonnenuntergangsstrasse, durch die Abraham, Jakob und später Josua und das Volk Israel liefen. Im Horizont erkennen wir die erste Hauptstadt des Nordreiches, Tirza, deren Schönheit im Hohen Lied verewigt ist. Mit dem Bus fahren wir nach Schilo, Israels erstes geistliche Zentrum. Ein Film führt uns in die Geschichte des Ortes ein. 369 Jahre lang stand hier die Stiftshütte. Josua verteilte hier die übrigen Stammesgebiete. Am ausgegrabenen Areal der Stiftshütte denken wir an Hannahs Gebet, die Kindheit Samuels, den Tod Elis und die Niederlage Israels im Krieg gegen die Philister. Weshalb liegen rund um uns unzählige Tonscherben? Die Antwort finden wir in der Bibel. Jüdische Pilger auf dem Weg nach Jerusalem sahen Schilo als Mahnmal an, wie es Jeremia und die Psalmen besagen. Auf einer kurzen Wanderung erleben wir die schöne Landschaft rund um Schilo, wo Israel jährlich das Liebesfest feierte. Wir lesen vom Propheten Achija, der hier sein Kleid zerriss. Heute übernachten wir in Taybe, dem biblischen Ofra und später auch Ephraim. Hier zog sich Jesus zurück, als es in Jerusalem zu gefährlich wurde. Heute ist Taybe das einzige fast vollständig christliche Dorf im ganzen Land. Übernachtung im schönen Hotel in Taybe. 4 KM, ABSTIEG 124 M, AUFSTIEG 25 M
Mit Sicherheit erzählten sich jüdische Pilger auch zur Zeit Jesu die Geschichten ihrer Vorfahren in der Region, durch die wir heute reisen, als sie auf dem Weg nach Jerusalem waren. Von Taybe aus sehen wir den höchsten Berg Samariens, Baal-Hazor, wo Absalom seinen Bruder Amnon ermordete. Später fand wahrscheinlich hier der grösste in der Bibel beschriebene Krieg statt. Die kurze Fahrt bringt uns zum Hügel oberhalb Bethels, Abrahams zweite Lagerstätte im Land. Hier träumte Jakob von der Leiter, baute einen Altar und bekam erneut seinen Namen Israel. Jerobeam stellte hier einen Altar für das goldene Kalb hin. 300 Jahre später zerstörte König Josia diesen. Der Bus fährt uns weiter bis Gibea, Sauls Heimat. Auf diesem Hügel baute der erste König Israels seine königliche Residenz. Zur Zeit Jesu hiess der Ort immer noch Sauls Hügel. Von oben zeigt sich zum ersten Mal Jerusalem. Der nächste Abschnitt des antiken Weges ist eine moderne, stark befahrene Strasse, weshalb wir ein Stück fahren. Den letzten Abschnitt (1 km) laufen wir bis zum Damaskustor. Mittagspause in der Jerusalemer Altstadt und freie Zeit auf dem arabischen Basar mit «luage, lädele und gnüsse». Anschliessend wandern wir gemeinsam auf den Ölberg. Wir verlassen durch eines der mächtigen Stadttore die Altstadt, durchqueren das Kidrontal und kommen zum Garten Gethsemane, bis wir über den Prophetenweg den Gipfel des Ölbergs erreichen. Dort werden wir mit einem herrlichen Blick hinüber zur «Stadt des grossen Königs» und zum Tempelplatz belohnt. Übernachtung in einem Hotel auf dem Ölberg.
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann zum Israelmuseum mitkommen. Hier sehen wir ein beeindruckendes Modell des antiken Jerusalems, wie es im 1. Jh. vor der Zerstörung durch die Römer ausgesehen hat, sowie den Schrein des Buches, in dem die Qumran-Schriftrollen ausgestellt werden. Danach schlendern wir über den Machane-Yehuda-Markt. Dort wird allerlei Obst und Gemüse aus dem ganzen Land verkauft. Gegen Mittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. Andere möchten die Gelegenheit nutzen und in Bethlehem, Jerusalem oder einem anderen Ort im Land noch einige Tage verbringen. Gerne bieten wir im Voraus Verlängerungsaufenthalte an und beraten Sie bestens.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Preise & Leistungen

PREISE PRO PERSON
Doppelzimmer CHF 2‘590.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 445.-
Die Preise basieren auf einer Teilnehmerzahl von 18 Personen und dem Wechselkurs USD 1.00 = CHF 0.97. Preisanpassungen aufgrund von starken Kursschwankungen, abweichenden Teilnehmerzahlen oder geänderten Flugnebenkosten bleiben vorbehalten. Zuschlag bei 12-17 Personen CHF 205.-.
Inbegriffene Leistungen
  • Flug von Zürich nach Tel Aviv inkl. 23 kg Freigepäck
  • Alle Flugnebenkosten (zur Zeit CHF 191.-)
  • Übernachtung in den erwähnten Unterkünften. Bei den beiden Übernachtungen in arabischen Familien Unterbringung z.T.
    in Mehrbettzimmern, es sind wenige Doppel- und kaum Einzelzimmer vorhanden
  • Halbpension während der Reise, 3. – 6. Tag inkl. Mittagessen und Wasser
  • Wanderungen, Ausflüge und Besichtigungen inkl. allen Eintrittsgebühren gemäss Reiseprogramm
  • Reise- und Wanderbegleitung durch Daniel Aebersold
  • Lokale Reiseleitung durch Englisch sprechenden palästinensischen Wanderleiter (deutsche Übersetzung) und Deutsch sprechenden israelischen Reiseleiter
  • Ausführliche Reiseunterlagen
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (CHF 80.- | werden mit der Rechnung eingezogen)
  • Fakultative Ausflüge
  • Reiseversicherung (Annullierungskosten- und SOS-Schutz)
  • Getränke und zusätzliche Mahlzeiten

Länderinformationen

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Einreisebestimmungen
Für die Einreise brauchen Schweizer*innen und EU-Bürger*innen einen Reisepass der mindestens 6 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig ist. Für andere Staatsbürger gelten teilweise andere Einreisebestimmungen.
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Zeitverschiebung
Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ): +1 Stunde.
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Lage
Israel gehört zum Nahen Osten, der zum asiatischen Kontinent gehört. Im Südwesten grenzt es an Ägypten und im Osten an Jordanien. Libanon und Syrien bilden die Grenzen im Norden bzw. Nord-Osten. Im Westen grenzt es an das Mittelmeer und an der Südspitze ans Rote Meer.
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Klima
Die angenehmste Reisezeit in Israel ist im Frühjahr. Die Monate März bis Mai lassen sich mit unseren Sommermonaten vergleichen. Der Sommer hingegen ist sehr heiss und trocken. Die Monate Oktober und November sind dann wieder sehr angenehm und eignen sich gut zum Reisen. Der Winter ist relativ mild. Es kann aber je nach Region (z.B. Jerusalem) auch Schnee fallen. An der Südspitze ist das Wetter das ganze Jahr über sonnig und warm.
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Sprache
Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Verkehrs­schilder sind in hebräischer, arabischer und englischer Sprache geschrieben. Englisch ist eine verbreitete Fremdsprache.
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Währung
Die Landeswährung in Israel ist der israelische Schekel. 1 CHF entspricht etwa 3.43 Schekel
Preis pro Person
Ab CHF 2’590.-
Mirjam  Maletta | Reiseberatung
Wir helfen gern!
Kontakt & persönliche Beratung

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf, wenn Sie Unterstützung bei der Buchung wünschen oder Fragen haben. Gerne beraten wir Sie per E-Mail, Telefon oder in Form eines persönlichen Besuchs bei uns in Winterthur!

Mirjam Maletta
Reiseberatung
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Montag − Freitag
9.00 − 12.30 | 13.30 − 17.30 Uhr

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