Madagaskar
mit René Horber
29.09.2022 - 16.10.2022
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Highlights
  • Besuche bei versch. NGOs
  • Blick hinter die Kulissen
  • Trauminsel St. Marie
  • Einmalige Baobab-Bäume
Tongasoa in Madagaskar
Wer Madagaskar hört, denkt an dichten Urwald, atemberaubende Natur und einen der erfolgreichsten Animations-Trickfilme des 21. Jahrhunderts. Doch nicht nur, um die Zeichentrickfiguren einmal in echt zu sehen, ist Madagaskar eine Reise wert – sondern besonders für alle diejenigen, die abseits grosser Touristenströme ein wunderschönes und noch weitaus unberührtes Land entdecken möchten. Auf dieser Reise begegnen wir faszinierenden Tierarten, grossartiger Natur und lebensfrohen Menschen. Ausserdem besuchen wir die Velo-Werkstatt in Antsirabe von «Velafrica», welche ich gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung aufgebaut habe. Seit 2013 verbrachte ich deshalb insgesamt 20 Wochen in Madagaskar – und es werden bestimmt noch einige mehr dazukommen! An Madagaskar begeistern mich in erster Linie die freundlichen, lebensfrohen, unkomplizierten und kreativen Menschen: Obwohl das Land zu den ärmsten der Welt zählt, können sich die Madagassen über Kleinigkeiten, wie einen Besuch oder ein Gespräch, unglaublich freuen. Neben den Menschen zieht mich aber auch jedes Mal die abwechslungsreiche Landschaft und das Abenteuerliche, welches Madagaskar ausstrahlt, in seinen Bann. Kommen Sie mit auf diese einmalige Reise?

Reisebegleitung

Reisebegleitung

René Horber
René Horber
René Horber ist Sozialpädagoge, Berufsschullehrer und begeisterter Velofahrer – und das auch mal auf unwegsamem Gelände. Mit ihm wird es bestimmt nie langweilig und gleichzeitig ermöglicht er es auch nicht-velofahrenden Gästen, die Ferien zu geniessen und genügend Ruhepausen einzuplanen. Er hat immer ein offenes Ohr für Anliegen aller Art und war schon viel in Afrika unterwegs – insbesondere in Madagaskar.

Programm

Tag
Datum
Programm
Um 7.40 Uhr fliegen wir von Zürich mit der Air France via Paris nach Madagaskar, wo wir am späten Abend ankommen. Bis wir die Passkontrolle hinter uns gebracht, unser Gepäck vom einzigen Gepäckband genommen und die kurze Strecke vom Flughafen zum Hotel im Hotelbus zurückgelegt haben, sind vermutlich die ersten zwei Stunden vom neuen Tag bereits vergangen. Es erwartet uns eine sehr schöne Lodge, wo wir uns erstmal ausruhen können.
Am Morgen haben wir Zeit die wunderschöne Hotellodgeanlage mit Pool zu geniessen und per erstaunlich guter Internetverbindung unsere Lieben zu Hause über unsere gute Ankunft auf der Insel zu informieren. Nach dem Mittagessen machen wir uns bereits auf den Weg zum ersten Projektbesuch. Auf der kurzen Fahrt – jetzt bei Tageslicht – vom Hotel zurück zum Flughafen, nehmen wir die ersten Eindrücke von der viertgrössten Insel der Welt und ihren Menschen wahr. Sowohl die Helimission wie auch die MAF betreiben auf dem Flughafen Ivato eine Basis, um Hilfs- und Rettungseinsätze auf ganz Madagaskar zu fliegen. Wir besichtigen die beiden Betriebe, bei denen seit Jahren viele Schweizer arbeiten, und bekommen so einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Den Weg vom Flughafen zurück zur Lodge gehen wir zu Fuss und besichtigen dabei einen lokalen Markt. Abendessen und Übernachtung in der Lodge in Antananarivo.
Am Morgen verlassen wir Tana (Antananarivo) durch die verstopten Strassen. Sobald wir ausserhalb der Stadt sind, hat es praktisch keinen Verkehr mehr. Wir sind mit einem kleinen Bus in Richtung Ampefy unterwegs. Der Ort liegt an einem Seitenarm des Lac Itasi. Unser Hotel mit Pool liegt leicht erhöht über einem kleinen See mit einer schönen Gartenanlage. Velofreunde können sich 40 km vor Ampefy absetzen lassen und durch das Hinterland mit Reisterrassen und kleinen Dörfchen nach Ampefy fahren.
Am Morgen kann zwischen einem Spaziergang zu einem fantastischen Aussichtspunkt oder einer leichten Biketour gewählt werden – jeder nach seinem Geschmack. Und am Nachmittag führt uns Fredy, unser Busfahrer, zu einem nahegelegenen Wasserfall, wo wir die eindrückliche Natur Madagaskars geniessen.
Wir setzen unsere Fahrt auf dem Hochplateau in den Süden fort und werden am Abend Antsirabe erreichen. Bei Fidy machen wir einen Stopp. Er lebt von der Produktion der Blechminivelos. Ihre mitgebrachte Getränkedose nimmt er entgegen und wird Ihnen daraus ein für Sie individuell hergestelltes Minivelo anfertigen. Wir schauen ihm fasziniert bei seiner Arbeit zu und lernen auch seine Familie kennen. Am Abend essen wir bei Betty Lauber ein Raclette. Wer in Antsirabe ein Besuch bei Betty verpasst, ist nicht wirklich in Antsirabe gewesen. Die rüstige 80-jährige Schweizerin lebt seit Jahren in Madagaskar, betreibt einen richtigen Bauernhof und produziert unter anderem Raclette-Käse – eine Begegnung, die wir so schnell nicht mehr vergessen werden!
Heute besuchen wir das Projekt, das mich ursprünglich nach Madagaskar gebracht hat: Das «Center Risika» ermöglicht Jugendlichen mit schwierigen Lebensbedingungen eine Ausbildung. Seit 2013 ist es auch möglich, eine Velomechaniker-Lehre zu absolvieren. Ich durfte diese Werkstatt im Mandat von «Velafrica» aufbauen und verbrachte seit 2013 jedes Jahr einige Wochen in Antsirabe, um Schulungen durchzuführen und die zukünftigen Leiter zu coachen. Wir besichtigen das ganze Center und insbesondere das Veloprojekt. Danach fahren wir zum Vulkankratersee Tritriva, jeder kann selbst entscheiden, wie er zum See gelangen möchte: Es besteht die Möglichkeit mit dem Bike, dem Bus oder eine Teilstrecke zu Fuss zu machen. Der See befindet sich 20 Kilometer ausserhalb von Antsirabe und ist in ca. 30 Minuten zu Fuss umrundet. Es lässt sich herrlich darin Baden! Vom Kraterrand haben wir einen wunderschönen Ausblick über die kleinen Dörfer und die riesigen Reisfelder. Am Abend besuchen wir eine einheimische Pizzeria.
Heute steht uns ein weiterer Tag zur Verfügung, um die Stadt Antsirabe kennen zu lernen. Der Tag kann individuell gestaltet werden oder aber gemeinsam mit Lova, unserem lokalen Reiseleiter. Er hat Tipps für Ausflüge in der Umgebung oder begleitet uns in die Stadt. Das ermöglicht uns viel authentischere Einblicke!
Heute fahren wir nach Tana zurück, aber nicht ohne Zwischenstopp in Ambatolampy. Hier werden wir die Pfannenmacher besuchen. Alle Aluminium-Pfannen die in Madagaskar gebraucht werden, stammen aus dieser Produktion. Am frühen Abend erreichen wir die Au Bois Vert Lodge, wo unsere Reise begann. Hier fühlen wir uns auf Anhieb wieder wie zu Hause...
Von Tana geht es direkt in den Regenwald. Die Vakoona-Logde liegt mitten in diesem Naturparadies und ist unser perfekter Ausganspunkt für Regenwaldspaziergänge im Andasibe Nationalpark, wo wir beispielsweise die Indri Indri, Madagaskars grösste Lemuren, die vor allem in den frühen Morgenstunden aktiv sind, beobachten können. Auf der Fahrt zur Vakona Lodge machen wir eine Mittagspause in einem Chamäleon-Park wo alle möglichen Chamäleon, die es auf Madagaskar gibt, leben. Abendessen und Übernachtung in der Logde.
Der Regenwald hat bei Tag und bei Nacht so viele Facetten, die wir entdecken möchten: Wir beobachten Flora und Fauna und tauchen ein in diese uns so fremde Welt. Auch zwei Übernachtungen im Nationalpark sind kaum genug, um die vielen Eindrücke aufzunehmen. Heute beginnt der Tag früh, denn wir wollen die Indri Indri Lemuren bei ihrer frühen Tagesaktivitäten sehen und vor allem hören. Die Rufe der Indri Indri Lemuren gilt als einer der lautesten Tierlaute der Welt. Ich kann dies nur bestätigen....Der Nachmittag steht für individuelle Spaziergänge in der näheren Lodge-Umgebung zur Verfügung.
Heute verabschieden wir uns vom Regenwald und ziehen weiter. Die Palmarium Lodge ist nur per Boot erreichbar und auch diese Ablegestelle nur per 4x4 Fahrzeug. Wir verabschieden uns also von unserem Busfahrer, denn die restliche Wegstrecke nach Tamatave werden wir per Boot zurücklegen.
Palmarium bietet uns ein weiteres Stück Naturparadies. Hier werden wir bestimmt Begegnungen mit Lemuren haben und auch andere madagaskartypische Tiere beobachten können. Palmarium heisst aber vor allem einfach staunen und geniessen über diese geniale und wunderschöne Schöpfung!
Heute verlassen wir das Palmarium per Boot und fahren Richtung Tamatave. Hier steigen wir gleich ins Flugzeug und fliegen nach St. Marie – erholsame Tage stehen uns bevor! Nach dem kurzen Flug erreichen wir die kleine vorgelagerte Insel im Nordosten Madagaskars.
Ich habe bereits über 65 Länder besucht, aber St. Marie zählt für mich immer noch zu einem der schönsten Plätze auf dieser Erde. Eigentlich erstaunlich, dass ich mit einer Gruppe nach St. Marie gehe und diesen schönen Ort nicht für mich behalte… Aber ich mag es jedem Madagaskarreisenden gönnen, der diese Perle im Indischen Ozean entdeckt! Eine Reise nach Madagaskar ohne St. Marie? Es würde definitiv etwas fehlen. Die Insel ist nur 60 km lang, aber jeder Meter davon ist einfach traumhaft schön: Ob zu Fuss auf einer Inselüberquerung, mit dem Bike oder auf einer Bootstour der Küste entlang, St. Marie hat für jeden etwas zu bieten. Wer will, kann die Insel gemeinsam mit mir entdecken, die anderen geniessen die Ruhe oder erkunden dieses schöne Fleckchen Erde in individuellem Tempo.
Nach dem letzten Mal schwimmen im angenehm warmen Meer auf St. Marie verabschieden wir uns von der Insel und fliegen nach Tana zurück und übernachten nochmals in derselben Lodge, wo wir unsere Madagaskar-Reise begonnen haben.
Heute erkunden wir gemeinsam die Stadt, besuchen einen kleinen Markt oder setzen uns zum letzten Mal in Madagaskar aufs Velo. Es bleibt genügend Zeit, Tana individuell zu erkunden und die letzten Souvenirs zu kaufen. Am Abend verabschieden wir unseren lokalen Reiseleiter bei einem gemütlichen Abendessen, tauschen aus über das Erlebte und geniessen die Gemeinschaft in der kleinen Gruppe bevor wir kurz vor Mitternacht zum Flughafen fahren und einchecken.
Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende… Um 01.00 Uhr hebt unser Flugzeug der Air France in Tana ab und wir fliegen, wie wir gekommen sind, via Paris zurück nach Zürich, wo wir um 14.10 Uhr landen.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Preise & Leistungen

PREISE PRO PERSON
Doppelzimmer CHF 4'590.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 490.-
Die Preise basieren auf einer Teilnehmerzahl von 13 Personen und deM Wechselkurs EUR 1.00 = CHF 1.09. Preisanpassungen aufgrund von starken Kursschwankungen, abweichenden Teilnehmerzahlen oder geänderten Flugnebenkosten bleiben vorbehalten.
Inbegriffene Leistungen
  • Flug via Paris mit Air France in Economy-Klasse inkl. 23 kg Freigepäck und 12 kg Handgepäck
  • Inlandflüge gemäss Programm
  • Alle Flugnebenkosten (zur Zeit CHF 182.-)
  • Alle Transfers und Rundreise im Minibus
  • Lokale, deutschsprechende Reiseleitung
  • Reisebegleitung durch René Horber
  • Rundreise (inkl. Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm)
  • Unterkunft in Hotels/Lodges der Mittelklasse
  • Halbpension (Frühstück und Abendessen, Getränke sind exklusiv)
  • Reiseunterlagen inkl. Reiseführer
Nicht inbegriffen
  • Visagebühr bei der Einreise in Madagaskar (ca. 25 Euro p.P.)
  • Bike-Mietgebühr für Interessierte (10 Euro/Tag)
  • Trinkgelder (werden je nach Ermessen des Teilnehmers vor Ort gegeben, Richtwert ca. 5 CHF pro Tag)
  • Reiseversicherung (Annullierungskosten- und SOS-Schutz)
  • Getränke und zusätzliche Mahlzeiten

Länderinformationen

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Einreisebestimmungen
Für die Einreise benötigen Schweizer Bürger/innen einen gültigen Reisepass, welcher noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und mindestens noch 3 freie Seiten enthält. Es ist ein Visum erforderlich.
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Zeitverschiebung
Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ): +2 Stunden. Die Zeitverschiebung von +2 Stunden gilt nur für unsere Winterzeit. Da in Madagaskar keine Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt, beträgt der Unterschied den Sommer über +1 Stunde.
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Lage
Madagaskar ist eine Insel und gehört zum afrikanischen Kontinent. Sie liegt im Indischen Ozean südöstlich des afrikanischen Festlandes auf der geographischen Breite von Mosambik.
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Klima
In Madagaskar herrscht vorwiegend subtropisches Klima. An den Küsten ist es grundsätzlich heiss und feucht, wohingegen es im Hochland merklich kühler und trockener ist.
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Sprache
Die Amtssprachen Madagaskars sind Madagassisch und Französisch.
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Währung
Die Landeswährung in Madgaskar ist der Ariary. Weitere Informationen zur Währung gibt es am Vorbereitungsabend der Reise.
Preis pro Person
Ab CHF 4’590.-
Jana Ssekiwu-Haldemann | Leitung Reiseberatung
Wir helfen gern!
Kontakt & persönliche Beratung

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf, wenn Sie Unterstützung bei der Buchung wünschen oder Fragen haben. Gerne beraten wir Sie per E-Mail, Telefon oder in Form eines persönlichen Besuchs bei uns in Winterthur!

Jana Ssekiwu-Haldemann
Leitung Reiseberatung
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Montag − Freitag
9.00 − 12.30 | 13.30 − 17.30 Uhr

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