Naturparadies Namibia
mit Daniel Mauerhofer
14.08.2022 - 31.08.2022
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Highlights
  • Spektakuläre Wüsten und Sanddünen
  • Tierreicher Etosha Nationalpark
  • Bootstour in Walvis Bay
  • Unterkünfte in wunderschönen Lodges
Liebe Wüstenfans und liebe Tierfreunde
Wer spektakuläre Wüsten liebt und gerne Tiere aus nächster Nähe beobachtet, der kommt in Namibia voll auf seine Rechnung! Namibias Wildnis vermittelt ein unbeschreiblich schönes Gefühl von Weite und Einsamkeit. Namibia ist ein Land der Kontraste und klaren Farben – ein Traumland für Naturliebhaber und Fotografen. Wir erkunden zuerst einzigartige Naturwunder im südlichen Teil Namibias von den berühmten Köcherbaumwäldern und den tiefen Schluchten des Fish River Canyons bis zu den höchsten Dünen der Namib-Wüste bei Sossusvlei. An der Atlantikküste erwarten uns die Stadt Swakopmund, mit ihrem deutschen Erbe, und eine faszinierende Bootstour in der Lagune von Walvis Bay. Im nördlichen Teil Namibias entdecken wir spektakuläre Landschaften um die Spitzkoppe und die Erongo-Berge. Der Geschichte des Landes nähern wir uns bei den Felszeichnungen in Twyfelfontain. Letzter Höhepunkt dieser aussergewöhnlichen Reise sind die ausgedehnten Pirschfahrten während zwei Tagen im Etosha-Nationalpark. Namibia bietet trotz der 40-fachen Landesfläche der Schweiz und den damit verbundenen Distanzen eine überwältigende Natur, so dass die Fahrten immer abwechslungsreich sind. Unsere Route führt durch trockene Wüsten- und Steppengebiete, durch Savannen und Riviere, so werden staubtrockene Flussbeete in Namibia genannt, und vorbei an mächtigen Inselbergen aus Granit und durch Gebirge. Auf der Südhalbkugel läuft der Jahreszeitenrhythmus gegenläufig. Die Reise fällt in die Trockenzeit, wenn die Tiere an den Wasserstellen zu beobachten sind. Die Temperaturen erreichen tagsüber angenehme 18 – 25 Grad, nachts kann das Quecksilber in Wüstengebieten bis gegen 5 Grad sinken. Die Hotellerie in Namibia zeichnet sich generell durch einen guten Standard aus. Die Lodges sind häufig kleine Oasen der Erholung, die ins jeweilige Landschaftsbild eingebettet sind. Wir sind in einem klimatisierten Reisebus unterwegs. Teerstrassen existieren lediglich auf den wenigen Hauptverkehrsachsen, ein Grossteil der Reise führt über gut präparierte Pisten. Seit vielen Jahren gehören für mich Reisen in die Wüstengebiete der Erde zu den schönsten Reisezielen. Namibias Wüsten gehören da sicher zu den spektakulärsten. Deshalb lade ich Sie herzlich ein, an dieser Reise teilzunehmen!

Reisebegleitung

Reisebegleitung

Daniel Mauerhofer
Daniel Mauerhofer
Daniel Mauerhofer hat sowohl Geografie als auch Geschichte und Geologie studiert und jahrelang unterrichtet. Er wird uns die geografischen und geologischen Eigenheiten des Landes näherbringen, mit uns hinter die Kulissen der beeindruckenden Natur blicken und die Geschichte des Landes beleuchten. Wissensdurstige sind hier genau richtig!

Programm

Tag
Datum
Programm
Am Abend Abflug von Zürich via Frankfurt Richtung Windhoek.
Ankunft am Morgen in Windhoek. Begrüssung durch die Reiseleitung und Transfer in unser Hotel. Nachmittags unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Namibias. Windhoek ist ein Schmelztiegel westlicher Einflüsse und afrikanischer Kulturen. Der Einfluss der deutschen Kultur ist aufgrund der kolonialen Vergangenheit in vielen Bereichen sichtbar.
Wir verlassen Windhoek auf der grossen Hauptstrasse Richtung Süden. Die Strecke führt zuerst an den Auas-Bergen vorbei und erreicht bei Aris eine Höhe von 1900 Meter über Meer. Wir durchqueren anschliessend eine flache, eher monotone Savannenlandschaft, bevor wir bei Mariental die farbige Kalahariwüste erreichen. Wegen ihrer porösen und sandigen Bodenbeschaffenheit wird die Kalahari gemeinhin als Wüste bezeichnet. Aber in Wirklichkeit ist es eine durchaus belebte Wildnis und auf ihren spärlich bewachsenen Grasebenen weiden Herden von Antilopen und anderen Tieren. Nach Ankunft in der Lodge machen wir uns am späteren Nachmittag zu einer Sundowner-Fahrt in der Kalahariwüste bereit.
Dieser Streckenabschnitt, durchs Stammesgebiet der Nama, ist landschaftlich wahrscheinlich der monotonste auf unserer Reise, durchfahren wir doch eine flache Savannenlandschaft. Dafür führt der Abstecher zum Köcherbaumwald durch eine wunderschöne Landschaft. Der berühmte Köcherbaumwald liegt einige Kilometer nordöstlich von Keetmanshoop. Die Baum-Aloen stehen normalerweise einzeln, aber hier finden sich mehr als 200 Exemplare zwischen den schwarzen Doloritfelsen und bilden so einen ungewöhnlichen «Wald»! Einige der grossen Pflanzen sind bis 5 Meter hoch, ihr Alter wird auf 200-300 Jahre geschätzt. Wir werden beim Köcherbaumwald bis zum Sonnenuntergang bleiben, damit wir die einzigartigen Köcherbaum-Silhouetten im roten Schein der untergehenden Sonne bewundern können – ein unvergessliches Erlebnis!
Wir verlassen Keetmanshoop und fahren weiter in den trockenen Süden. Zuerst durchqueren wir eine weite Landschaft und warten gespannt auf den Fish River Canyon. Die herrlichen Ausblicke vom Rand des Canyons werden uns begeistern! Der Fish River Canyon ist der zweitgrösste Canyon der Erde und gilt als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des südlichen Afrikas. An einigen Stellen ist der Canyon bis zu 27 Kilometer breit und 500 Meter tief. In der kargen Landschaft können nur wenige Pflanzen und Tiere überleben. Wir unternehmen auch eine kleine Wanderung im Gebiet des Canyons.
Der heutige Streckenabschnitt nach Helmeringhausen führt durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft und ermöglicht einzigartige Landschaftserlebnisse. In Helmeringhausen haben wir die Gelegenheit, eine Farm zu besuchen, und das Farmleben am Rand der Wüste kennen zu lernen. Abendessen und Übernachtung im Hotel Helmeringhausen.
Es geht weiter durch eine wunderschöne wüstenhafte Landschaft, vorbei am Ort Maltahöhe, Richtung Namib-Wüste. Mit etwas Glück können wir entlang der Strasse Oryxantilopen, die friedlich weiden, und riesige Nester von Webervögeln in Kameldornbäumen beobachten. Wir erreichen unsere Lodge in der Nähe des Eingangs zum Sossusvlei Nationalpark. Das Sossusvlei ist eine grosse, abflusslose Lehmbodensenke, die von teilweise über 300 Meter hohen Dünen eingeschlossen wird. Von den Dünen hat man einen fast unwirklich schönen Blick über das Dünenmeer der Namibwüste. Am späteren Nachmittag brechen wir auf, um die Abendstimmung in den Dünen zu erleben. Abendessen und Übernachtung in der Sossusvlei Lodge.
In den frühen Morgenstunden fahren wir nochmals hinaus ins berühmte Sossusvlei. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blassgelb bis zu leuchtenden Rot- und Orangetönen. Diese Dünenlandschaft lässt den Besucher in eine Welt ohne Zeit versinken. Wir haben nochmals Gelegenheit, eine Düne zu besteigen und wir werden das Dead Vlei besuchen, bevor wir gegen Mittag die Dünen verlassen. Der Sesriem Canyon, den wir auf der Rückfahrt besuchen, ist eine interessante Schlucht, die im Laufe der Zeit vom Tsauchabfluss gebildet worden ist. Fahrt zur Namib Desert Lodge. Freier Nachmittag.
Der Weg nach Swakopmund führt durch den malerischen Kuiseb Canyon. «Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste», schworen sich zwei Deutsche und versteckten sich in den 40er Jahren im Kuiseb-Canyon. Noch heute kann man ihr Versteck erkennen. Nach einer langen Fahrt durch eine öde Landschaft erreichen wir die Atlantikküste. Hier erwartet uns die gemütliche Atmosphäre des deutsch geprägten Swakopmunds. Übernachtung im Hansa Hotel.
Wir fahren am Morgen entlang der fischreichen Atlantikküste nach Walvis Bay. Hier unternehmen wir eine Bootstour in der Lagune bis nach Pelikan Point, wo sich eine grosse Robbenkolonie befindet. Mit etwas Glück begegnen uns unterwegs auch Delfine. Zudem können wir in der Lagune Flamingos, Pelikane und weitere Seevögel beobachten. Der Nachmittag ist frei und dient der individuellen Entdeckung Swakopmunds, das seine deutsche Vergangenheit als Erbe pflegt. Diese kleine, schmucke Küstenstadt besitzt viele schöne Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit, wie beispielsweise das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke und die Mole mit Leuchtturm. Viele Einwohner sprechen deutsch und zahlreiche Cafés, Promenaden, Palmenalleen und Parkanlagen verleihen dem Küstenort eine ruhige, entspannte Ferien-Atmosphäre.
Der Weg ins Erongo-Massiv führt an der Spitzkoppe, dem «Matterhorn Namibias» vorbei. In der faszinierenden Berglandschaft sind eine grosse Vielfalt an Pflanzen, Reptilien, Vögeln und kleinen Säugetieren heimisch. Beim Besuch des Living Museums erfahren wir Vieles über die Lebensweise des indigenen Volkes der San. Auf einer kleinen Wanderung durch die mächtigen Granitblöcke in der Nähe unserer Lodge entdecken wir zudem interessante Felsmalereien der San oder Buschmänner. Zudem wird eine Sundowner-Fahrt zu einem schönen Aussichtspunkt angeboten.
Heute gelangen wir ins Damaraland. Die Bewohner des Damaralandes zählen zu den ältesten Bevölkerungsgruppen Namibias. Wir durchfahren das ehemalige Minenstädtchen Uis und kommen an Namibias höchstem Berg, dem Brandberg, vorbei. Am Mittag sind wir in Twyfelfontain, der grössten Ansammlung von Felsgravierungen des südlichen Afrikas. Diese, von steinzeitlichen Künstlern geschaffenen Felsbilder, stehen auch auf der Welterbeliste der UNESCO. In dieser schönen Gegend stehen zudem die berühmten Basaltsäulen, die wie Orgelpfeifen in den Himmel ragen, sowie der schwarze sogenannte verbrannte Berg – allesamt Zeugnisse von Namibias geologischem Reichtum.
Am Morgen Fahrt zum versteinerten Wald, mit seinen bis zu 30 Meter langen angeschwemmten Baumstämmen. Hier können wir auch die berühmte Welwitschia-Pflanze sehen. Wir fahren weiter durchs Kleinstädtchen Outjo bis vor die Tore des Etosha Nationalparks.
Heute unternehmen wir eine ausgedehnte Wildbeobachtungsfahrt mit einem offenen Geländefahrzeug im bekannten Etosha Nationalpark, dessen Name von der riesigen Etosha Salzpfanne stammt. Diese nimmt einen Grossteil der Parkfläche ein und stellt für die Tiere eine überlebenswichtige Salzquelle dar. Der Anblick einer Vielzahl an wilden Tieren ist deshalb garantiert! Beinahe sämtliche Säugetiere, Reptilien- und Insektenarten des südlichen Afrikas sind hier anzutreffen, einschliesslich Hunderter von Vogelarten, die während der afrikanischen Sommermonate durch Zugvögel ergänzt werden. Etwas mehr Glück braucht es, um Löwen, Elefanten, Nashörner oder Geparde aufzuspüren. Immer wieder ist zu beobachten, wie sich das Wild mit Vorsicht an die Wasserstellen wagt. Rückfahrt in die Lodge.
Offene Geländewagen bringen uns am Vormittag bis Halali. Unterwegs weitere Wildbeobachtungen. Nach dem Mittagessen Fahrt mit dem Bus von Halali zu unserer Lodge ausserhalb des Nationalparks.
Wir verlassen das Gebiet des Etosha Nationalparks und fahren auf der ausgezeichnet ausgebauten Teerstrasse Richtung Süden. Auf dieser Fahrt, die nur durch wenige grössere Orte und Städte führt, erleben wir nochmals die unendliche Weite Namibias mit der kargen Steppen-Vegetation. Nach einer langen Fahrt erreichen wir gegen Abend Windhoek.
Heute nehmen wir Abschied von Namibia. Transfer zum Flughafen von Windhoek und Flug via Frankfurt Richtung Zürich.
Geplante Ankunftszeit in Zürich um 07.30 Uhr.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Preise & Leistungen

PREISE PRO PERSON
Doppelzimmer CHF 4'890.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 475.-
Die Preise basieren auf einer Teilnehmerzahl von 22 Personen und den Tarifen und Wechselkursen vom November 2021 (1 NAD = CHF 0.063). Preisanpassungen aufgrund von starken Kursschwankungen, abweichenden Teilnehmerzahlen oder geänderten Flugnebenkosten bleiben vorbehalten. Zuschlag bei 18-21 Personen CHF 120.-.
Inbegriffene Leistungen
  • Linienflüge mit Swiss und Eurowings ab Zürich bis Windhoek via Frankfurt in Economy-Klasse inkl. 23 kg Freigepäck
  • Alle Flugnebenkosten (zurzeit CHF 598.-)
  • Unterkunft in guten Hotels und schönen Lodges im Doppelzimmer mit WC/Bad oder WC/Dusche, teilweise Swimming-Pool
  • Halbpension (ausgenommen zwei Abendessen in Swakopmund nicht inkl.)
  • Rundreise inkl. Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Reisebegleitung durch Dr. phil. Daniel Mauerhofer
  • Lokale deutschsprechende Reiseleitung
  • Reiseunterlagen inklusive Reiseführer pro gebuchtes Zimmer
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (CHF 70.- | werden mit der Rechnung eingezogen)
  • Reiseversicherung (Annullierungskosten- und SOS-Schutz)
  • Getränke und zusätzliche Mahlzeiten

Länderinformationen

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Einreisebestimmungen
Für die Einreise brauchen Schweizer Bürgerinnen einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält.
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Zeitverschiebung
Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ): +1 Stunde. Während unserer Winterzeit beträgt der Unterschied zu Namibia +1 Stunde. In unserer Sommerzeit – der Winterzeit von Namibia – besteht aufgrund der Zeitumstellung ein Unterschied von -1 Stunde.
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Lage
Namibia liegt auf der südlichen Hälfte des afrikanischen Kontinents. Das Land liegt zwischen Südafrika und Angola und grenzt im Westen an den Atlantischen Ozean.
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Klima
Das Küstengebiet der Wüste Namib ist kühl und beinahe niederschlagsfrei. Morgens ist dichter Küstennebel möglich. Im Landesinneren fällt im Sommer (Oktober - April) der meiste Niederschlag. Die Temperaturen im Sommer sind im Januar und Februar am höchsten. Die Nächte sind durch die Höhenlage ziemlich kühl.
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Sprache
Die Amtssprache Namibias ist Englisch.
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Währung
Die Landeswährungen sind der Namibia-Dollar und der Südafrikanische Rand. 1 CHF entspricht etwa 15.51 Namibia-Dollar und etwa 15.77 Rand.
Preis pro Person
Ab CHF 4’960.-
Jana Ssekiwu-Haldemann | Leitung Reiseberatung
Wir helfen gern!
Kontakt & persönliche Beratung

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf, wenn Sie Unterstützung bei der Buchung wünschen oder Fragen haben. Gerne beraten wir Sie per E-Mail, Telefon oder in Form eines persönlichen Besuchs bei uns in Winterthur!

Jana Ssekiwu-Haldemann
Leitung Reiseberatung
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Montag − Freitag
9.00 − 12.30 | 13.30 − 17.30 Uhr

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