Usbekistan
mit Konrad (Koni) Bächi
21.05.2023 - 29.05.2023
highlights icon
Highlights
  • Wenig bekanntes Land erkunden
  • Die schönsten Städte der Seidenstrasse
  • Folklore-Abend mit Tanz und Gesang in Bukhara
  • Zugfahrt von Samarkand nach Tashkent
Usbekistan – Zauber der Seidenstrasse
Majestätisch schimmern die kunstvoll anmutenden Madrasas, Burgen und Minarette in der Abendsonne. Wir blicken auf die jahrtausendealte Stadt Khiva im Nordwesten des Landes, einer der ersten Stationen unserer Reise. Schmale Gassen mit orientalischen Markständen, alte Karawansereien und hohe Minarette finden sich innerhalb der mächtigen Stadtmauern. Man wähnt sich zurückversetzt in das goldene Zeitalter der Seidenstrasse oder ein Märchen aus Tausend und einer Nacht – das ist Usbekistan. Das zentralasiatische Land war seit jeher einer der Hauptverkehrsknotenpunkte zwischen Ost und West. Sagenumwobene Städte wie Buchara und Samarkand häuften dank des legendären Handelsweges grossen Reichtum an und erlebten eine Hochkultur, die eine einzigartige Fülle an Prachtbauten hervorbrachten. Über 50 m erhebt sich beispielsweise das mächtige Eingangsportal der Bibi Khanum Moschee, die der grosse Herrscher Timur in seiner Hauptstadt Samarkand errichten liess. Beim Anblick des Registan-Platzes mit seinen drei reich verzierten Madrasas stockt angesichts der Schönheit der Malereien jedem Besucher der Atem. Buchara, genannt die Edle, ist eine der ältesten Städten Zentralasiens und Sehnsuchtsort zahlreicher, Gelehrter, Dichter und Architekten. Noch heute ist sie eine der heiligsten Stätten im Islam. Trotz dieser Verbundenheit ist Usbekistan ein offener und säkularer Staat. Die meisten Moscheen und Koranschulen fungieren heute als Open-Air Museum und sind öffentlich zugänglich. Hier begegnen uns auch biblische Spuren wie beim Hiobsbrunnen in Buchara oder dem Grab des Propheten Daniel in Samarkand. Nebst Besichtigungen der architektonischen Kulturdenkmäler werden wir auch in die Kunst der Keramik und die Geheimnisse des Seidenpapiers eingeführt. Mit dem Erbe der Sowjetunion befassen wir uns während einer Fahrt mit der Metro in der Hauptstadt Tashkent und daneben erwarten uns orientalische Märkte mit Gewürzen, Kräutern, Früchten und allem, was das Herz begehrt.

Reisebegleitung

Reisebegleitung

Konrad (Koni) Bächi
Konrad (Koni) Bächi
Als pensionierter Gemeindeleiter und Pastor ist Koni Bächi heute in der Verantwortung für die Seniorenarbeit mit den Jungpensionierten «Route66» in der Arche Winti der BewegungPlus. Ausserdem war er Präsident von AVC Schweiz und des Ausbildungsprojekt in Yerevan Armenien und leitet den Verein WBG Noah. Er ist mit Lydia seit 1978 glücklich verheiratet. Koni ist oft mit Reisegruppen unterwegs und bereichert diese durch geistliche Impulse und Andachten.

Programm

Tag
Datum
Programm
Abends Abflug in Zürich via Istanbul nach Urgench.
Morgens Ankunft in Urgench. Fahrt in die nahegelegene Stadt Khiva, das direkt aus «Tausend und einer Nacht» entsprungen scheint. Majestätische Häuser, Paläste, Moscheen und Türme prägen das Stadtbild. Einst wichtiger Ort an der legendären Seidenstrasse hat Khiva dank der Abgeschiedenheit nichts von seinem Charme eingebüsst. Wir haben etwas Zeit uns im Hotel auszuruhen, bevor wir die Stadt zu Fuss entdecken. An jeder Ecke erwartet uns auf unserem Spaziergang eine neue Überraschung. So können wir beispielsweise die berühmte Djuma Moschee mit ihren 212 Säulen betreten, die heute als Museum dient. Eine aussergewöhnliche Szenerie bietet sich uns während dem Nachtessen über den Dächern der Stadt. Die letzten Sonnenstrahlen tauchen die alten Stadtmauern, Kuppeln und Minarette in ein rotschimmerndes Licht – eine Augenweide. Eine Nacht in Khiva.
Sand und Steppe prägen das Landschaftsbild auf unserer Fahrt nach Buchara. Ob die Ausbreitung der Wüste allenfalls mit den riesigen Baumwollfeldern zusammenhängt? Fragen Sie Ihre Reiseleitung. Unterwegs werden wir gemeinsam ein Picknick machen und bei einem Spaziergang mehr über die Flora und Fauna der Wüste erfahren. Im Laufe des Nachmittages erreichen wir Buchara. Eine der heiligsten Stätten im Islam und berühmt für seine einzigartige Schönheit. Unser Hotel liegt in unmittelbarer Nähe des grossen Platzes (Poi Kalon), dem schönsten in ganz Buchara. Schon nach wenigen Gehminuten wird uns klar, warum diese Stadt Sehnsuchtsort zahlreicher Menschen war und bis heute ist. Drei Übernachtungen in Buchara.
Wir beginnen mit dem Mausoleum von Samanid, dem ersten aus Backsteinen errichteten Monument in Zentralasien und Meisterwerk der Architektur. In unmittelbarer Nähe steht das Chashmai Ayyub Mausoluem, das dem biblischen Hiob gewidmet ist. Der Quelle werden Heilkräfte nachgesagt und entsprechend befasst sich das hier angesiedelte kleine Museum mit der Thematik Wasser und den schwindenden Reserven infolge der Austrocknung des Aral-Sees. Zu Fuss geht es Richtung Zentrum und wir sehen die herrliche Bolo Havuz Moschee, die extra für die Emire von Buchara erbaut wurde. Der ehemalige Wohnsitz liegt in unmittelbarer Nähe und ist eine teils restaurierte Festung. Das letzte Stück zum Poi Kalon fahren wir mit dem Bus. Heute können wir die öffentlich zugängliche Grosse Moschee mit ihrem ausgedehnten und reich verzierten Innenhof bewundern. Ebenfalls erhaschen wir einen Blick in die Miri Arab Madrasa und bestaunen das Ensemble aus dem 46 m hohen Minarett, den Madrasas und weiteren Prachtbauten um den Platz. Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch im anliegenden Teppichmuseum, wo wir den Teppichknüpferinnen über die Schulter schauen können. Eine Spezialität sind von zwei Seiten gewobene Seidenteppiche – wahre Kunstwerke. Ein besonderer Höhepunkt erwartet uns wiederum am Abend: Vor einmaliger Kulisse wohnen wir einer Folklore Darbietung mit nationalen Gesängen, Tänzen und Kostümen bei.
Eines der berühmtesten Bauwerke der Stadt ist die Chor Minor Madrasa mit ihren vier Türmen, das wir heute aus nächster Nähe bestaunen. Dass der letzte Emir von Buchara nicht gegeizt hat, registrieren wir im Garten und im Inneren seiner schmuckvollen Sommerresidenz etwas ausserhalb der Stadt. Auf den Spuren der kleinen jüdischen Population in Usbekistan besuchen wir die Synagoge von Buchara und befassen uns mit den verschiedenen Völkern im Land. Gleich um die Ecke werden wir in einer Künstler-Boutique erwartet. Die Marionetten von Buchara sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ihr Erschaffer zeigt uns die Herstellung und Handhabung gleich selbst. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Eine Fülle an kleinen Geschäften und Marktständen finden sich hier und auch im 21. Jahrhundert surrt und klackert es noch in den Handwerkergewölben, und die Goldsticker, Schuster und Scherenmacher steigern das Bruttoinlandsprodukt. Wir treffen uns zum gemeinsamen Abendessen.
Auf einer der Hauptrouten der historischen Seidenstrasse zieht unsere Karawane weiter. Ein Keramikmeister erwartet uns in seinem Atelier und führt uns in die Kunst des Töpferns und Malens ein. Möchten Sie es einmal selbst ausprobieren? Hier haben Sie die Gelegenheit dazu! Bei der Karawanserei von Rabat-e Malek legen wir einen Stopp ein, bevor wir die ehemalige Hauptstadt Samarkand erreichen. Der glamouröse Registan-Platz ist umgeben von drei ehemaligen Koranschulen und war das kulturelle und geistige Zentrum von Timurs Hauptstadt. Der Zentralasiatische Herrscher hatte massgeblichen Anteil am Glanz von Samarkand. Auch sein Mausoleum gehört mit seiner türkisfarbenen und reich verzierten Kuppel und dem vergoldeten Innenraum zu den beeindruckendsten Monumenten des Landes.
Nach dem Frühstück widmen wir uns dem grössten Bauwerk der Stadt: Die ehemalige Moschee Bibi Chanum, deren Eingangsportal über 50 m Höhe misst, war das Prunkstück Timurs. Teils restauriert, teils Ruine ist es ein Paradebeispiel für den sich vollziehenden Wandel in der Stadt. Gleich daneben liegt der Basar Siab, der Gewürze, Nüsse, getrocknete Früchte und Waren aller Art anbietet. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Schlendern Sie durch den Basar, entdecken Sie die herrlichen Plätze und Bauten oder gönnen Sie sich eine Pause der vielen Eindrücke im Hotel, bevor wir gegen Abend in den Genuss einer Kochdemonstration des Nationalgerichts Pilaw kommen. Gute Nacht im Traumland von Samarkand.
Samarkand ist nicht nur aufgrund seiner Prachtbauten sagenumwoben. Ebenfalls geniesst das Seidenpapier aus Samarkand von alters her einen hervorragenden Ruf. Wir besichtigen eine Werkstatt, die uns den gesamten Prozess der Herstellung näherbringt. Hier wird noch alles von Hand gefertigt. Weniger lebendig geht es in der Nekropole von Shahi-Zinda zu und her. Die eindrückliche Gräberstrasse beherbergt reich dekorierte Mausoleen wichtiger Persönlichkeiten. Ebenfalls besuchen wir das Grab des biblischen Propheten Daniel. Von wissenschaftlichen Pionierleistungen erfahren wir danach am Observatorium des Astronomen Ulug Beg, dem berühmtesten Enkel Timurs. Unsere letzte Station in Samarkand sind die Ausgrabungsfelder von Afrosiab. Hier spüren wir Samarkands einstige Blütezeit und im benachbarten Museum erzählen uns farbenprächtige Wandmalereien und Fundstücke von früherer Last und Lust. Am frühen Abend fahren wir mit dem gleichnamigen Zug Afrosiab in knapp zwei Stunden von der ehemaligen in die heutige Hauptstadt Tashkent. Gemeinsames Abendessen in einem lokalen Restaurant und Übernachtung in Tashkent.
Den heutigen Tag werden wir nutzen und die neuere Geschichte Usbekistans sowie den Einfluss der Sowjetunion untersuchen. Wir besuchen das «Monument of Courage», welches an das grosse Erdbeben der Stadt 1966 erinnert. Ein Grossteil der Stadt wurde anschliessend im Stile sowjetischer Metropolen neu aufgebaut. Entstanden ist ein einzigartiger Mix aus islamisch geprägter Architektur inmitten russischer Plattenbauten. Weitere Stationen auf unserer Besichtigungstour sind das Usman Koran Museum, das Navoi Theater und der ehemalige Rote Platz. Im stadtbekannten Chorsu Basar mischen wir uns nochmals unter die lokale Bevölkerung und werden anschliessend einige Stationen mit der U-Bahn zurücklegen. Auch bei der Gestaltung der U-Bahnstationen ist die Parallele zu Moskau nicht zu übersehen. Nach den letzten Eindrücken fahren wir zum Flughafen und treten am späteren Nachmittag den Rückflug via Istanbul nach Zürich an.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Preise & Leistungen

PREISE PRO PERSON
Doppelzimmer CHF 2'790.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 350.-

 

WICHTIGER HINWEIS

Wir empfehlen eine Anmeldung bis drei Monate vor der Reise, da später ggf. ein Zuschlag anfallen kann.

Die Preise basieren auf einer Teilnehmerzahl von 20 Personen und dem Wechselkurs 1 EUR = 1 CHF. Preisanpassungen aufgrund von starken Kursschwankungen, abweichenden Teilnehmerzahlen oder geänderten Flugnebenkosten bleiben vorbehalten. Zuschlag bei 15 - 19 Personen CHF 75.-.
Inbegriffene Leistungen
  • Linienflüge mit Turkish Airlines inkl. 23 kg Freigepäck
  • Alle Flugnebenkosten (zurzeit CHF 307.-)
  • Übernachtungen in ausgesuchten Hotels der guten Mittelklasse
  • Halbpension auf der gesamten Reise
  • Rundreise inkl. Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Reisebegleitung durch Koni Bächi
  • Lokale deutschsprechende Reiseleitung
  • Abendessen in lokalen Restaurants
  • Reiseunterlagen
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (CHF 50.- | werden mit der Rechnung eingezogen)
  • Reiseversicherung (Annullierungskosten- und SOS-Schutz)
  • Getränke und zusätzliche Mahlzeiten

Länderinformationen

Einreisebestimmungen
Für die Einreise brauchen Schweizer/innen und EU-Bürger/innen einen Reisepass der mindestens 3 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig ist und der Pass muss mindestens zwei visierbare Seiten enthalten. Für eine Aufenthaltszeit weniger als 30 Tage wird kein Visum benötigt.
Zeitverschiebung
Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ): +3 Stunden.
Lage
Der Binnenstaat Usbekistan grenzt im Norden an Kasachstan, im Nordosten an Kirgisistan, im Südosten an Tadschikistan, im Süden an Afghanistan und im Südwesten an Turkmenistan. Usbekistan ist neben Liechtenstein der einzige Binnenstaat der Welt, der nur von Binnenstaaten umgeben ist.
Klima
Usbekistan hat ein Steppenklima. Es regnet hier kaum. Die durchschnittliche Jahrestemperatur Usbekistan beträgt 21Grad und es ist durchschnittlich an 258 Tagen im Jahr trocken.
Sprache
Es gibt in Usbekistan zwei Amtssprachen: Usbekisch und in Karakalpakistan auch Karakalpakisch. Weil die meisten Einwohner Usbeken sind, ist Usbekisch die Muttersprache der meisten Menschen. Russisch hat nach wie vor eine hohe Bedeutung und dient zur Verständigung unter verschiedenen Völkern, wird aber auch in der Bildung und Wirtschaft verwendet. Vor allem in Samarkand und Buchara wird Tadschikisch gesprochen, eine Variante des Persischen.
Währung
Die offizielle Währung ist der So´m (UZS) (russisch Sum). Die Landeswährung Sum darf weder ein- noch ausgeführt werden. Travellerschecks und Kreditkarten sind noch unüblich.
Preis pro Person
Ab CHF 2’790.-
Claudia Wendel | Reiseberatung
Wir helfen gern!
Kontakt & persönliche Beratung

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf, wenn Sie Unterstützung bei der Buchung wünschen oder Fragen haben. Gerne beraten wir Sie per E-Mail, Telefon oder in Form eines persönlichen Besuchs bei uns in Winterthur!

Claudia Wendel
Reiseberatung
phone icon
Montag − Freitag
9.00 − 12.30 | 13.30 − 17.30 Uhr

Newsletter

Inspiration für die schönsten Wochen im Jahr! Der kostenlose Newsletter von Kultour informiert über aktuelle Reisethemen, Wettbewerbe und Spezialangebote. Mit der Anmeldung stimme ich der Datenschutzerklärung zu.
* Pflichtfeld
* Pflichtfeld
* Pflichtfeld
* Pflichtfeld
Inspiration für die schönsten Wochen im Jahr! Der kostenlose Newsletter von Kultour informiert über aktuelle Reisethemen, Wettbewerbe und Spezialangebote. Mit der Anmeldung stimme ich der Datenschutzerklärung zu.