Reisetermin:
01. - 09.04.2019
Ihre Ferienbegleitung:
Daniel Aebersold
Reiseart
Rund- und Erlebnisreisen

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Wanderreise Israel

BRUCHIM HABAIM! SALAMALEIKUM!

Auf Sie wartet eine aussergewöhnliche Reise im Heiligen Land. Wir werden vor allem zu Fuss manche Orte der Bibel kennenlernen, insbesondere in Samarien (palästinensisches Autonomiegebiet), welches zu den Kerngebieten der biblischen Geschichte zählt. Deren Texte und Erklärungen tragen zum besseren Verständnis bei.

In einer überschaubaren Gruppe mit limitierter Teilnehmerzahl sind wir in der schönsten Zeit des Jahres unterwegs. Alles grünt und blüht – und wir sind mittendrin!

Diese Reiseart erfordert eine gute Kondition, Bereitschaft zur Flexibilität und zur Offenheit gegenüber anders geprägten Kulturen. Die nachhaltige Art des Unterwegs-Seins hilft uns, die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten. Wir werden den Spannungen, Widersprüchen und Hoffnungen von verschiedenen religiösen und politischen Anschauungen begegnen. Trotz der Spannungssituationen in den Nachbarländern dürfen wir auf eine ruhige und sichere Reise hoffen.

Mit der Erfahrung aus manchen Gruppenreisen und individuellem Unterwegs-Sein im Land der Bibel will ich Ihnen ein Reiseerlebnis der besonderen Art ermöglichen.

Ich grüsse Sie mit einem herzlichen

Shalom / salaam

Daniel Aebersold


Diese Reise ähnelt keiner anderen Israelreise. Auf der wichtigsten Route im Land der Bibel ist der Weg unser Ziel. Wir werden die Landschaften und wichtigsten Stationen zwischen Galiläa und Judäa so wahrnehmen können, wie es nur zu Fuss möglich ist – so wie es vor der Moderne jahrtausendelang der Fall war. Uns begleiten ortskundige lokale Reiseleiter, malerische Landschaften und unzählige biblische Geschichten. Wir übernachten in Hotels, aber auch in einfachen Gästehäusern auf dem Land. Zwei Übernachtung sind bei einer Familie. Für Gepäcktransport und Mittagsverpflegung unterwegs ist gesorgt.
 

1. Tag | Montag, 1. April 2019
ZÜRICH – NAZARETH

Treffen am Flughafen Zürich, bequemer Linienflug nach Tel Aviv. Nach Ankunft fahren wir mit dem Bus gleich nach Nazareth. Zimmerbezug im Hotel.

2. Tag | Dienstag, 2. April 2019
BIBLISCHES DORF NAZARETH VILLAGE – NAZARETH – JENIN

Nach unserem ersten Frühstück in Israel begeben wir uns sofort auf Jesu Spuren. Im «Nazareth Village» erhalten wir einen einmaligen Einblick in das Dorfleben und den Alltag zur Zeit Jesu und während der Königszeit Israels. Die bis ins kleinste Detail nachempfundene Atmosphäre und lebensechte Darstellungen werden uns begeistern! Anschliessend bringt uns der Bus ins Zentrum von Nazareth. Die Verkündigungsbasilika markiert Nazareths Ortskern. Hier versuchen wir, uns den damaligen galiläischen Weiler zur Zeit Jesu vorzustellen. Wir erkunden die Gassen der Altstadt. Vom Abhang Nazareths blicken wir auf die kürzeste Strecke nach Jerusalem. In der Antike war es die einfachste Strecke, denn sie führt über fruchtbare Regionen mit vielen Ortschaften, Quellen, Strassen und Unterkünften. Dennoch wählten jüdische Pilger nicht immer diesen Weg, weil er durch das Gebiet der Samariter führte, die eher judenfeindlich waren. Am anderen Ende der Ebene sehen wir Jenin, unser nächstes Ziel. Unser palästinensischer Reiseleiter stösst am Grenzübergang zu uns in den Bus und begleitet uns zum Hotel. Übernachtung im Hotel in Jenin.

3. Tag | Mittwoch, 3. April 2019
WANDERTAG IN NORDSAMARIEN (19,2 KM, ABSTIEG 212 M, AUFSTIEG 443 M)

Heute beginnt unsere erste Wanderung. Jenin ist der arabische Name von Ein Ganim, eine zur Zeit Josuas gegründete Levitenstadt. Ganim war zur Zeit Jesu eine jüdische Stadt am Rande des samaritischen Gebietes und eine besonders wichtige Station für jüdische Pilger auf dem Weg nach Jerusalem. Sandte Jesus Boten von hier aus, um eine Unterkunft im samaritischen Dorf zu finden? Im Dorf Burqin lesen wir: Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Kurz vor einem Dorf kamen ihm zehn Aussätzige entgegen (Lk 11-12). Bereits im 4. Jhd. identifizierten Christen dieses Dorf hier. Im Ortskern besuchen wir die Kirche, die dem gedenkt. An den Hasan-Zisternen unterhalb des Dorfes Kafr Qud (Beit Eked) beschäftigen wir uns mit der Ermordung der 42 Brüder Ahasja durch Jehu. König Ahasja floh über diesen Weg. Vom Hügel Barid blicken wir bis Nazareth zurück. Über Kleinäcker wandern wir bis zum Dorf Arrabe. Die Übernachtung ist heute eine der besonderen Art – bei einer privaten Familie. Es ist die beste Gelegenheit, die arabische Gastfreundschaft zu erleben und einen Einblick in das Leben vor Ort zu bekommen.

4. Tag | Donnerstag, 4. April 2019
WANDERTAG IM TAL DOTHAN (13 KM, ABSTIEG 345 M, AUFSTIEG 403 M)

Unweit von Arrabe liegen die Überreste von Dothan, wo Josefs Brüder ihn in eine Zisterne warfen. Unser antiker Fernweg ist die Erklärung für das Vorbeikommen der Ismaeliten, die Josef hier für 20 Silberschekel kauften. Wie viel Wert es heute wäre, rechnen wir hoch. In Dothan versteckte sich später der Prophet Elisa. Das alte Dorf Marka konserviert vermutlich den Namen Malka, Zelophchads Tochter, so wie andere Orte die Namen ihrer Schwestern tragen. Weiter südlich führt der Weg durch Zawiya mit seinem verwinkelten Dorfkern, das bereits zur kanaanäischen Zeit existierte. Beim Johannisbrotbaum auf dem Hügel Abu Sheir erhalten wir einen Überblick über die Region. Am Abend erreichen wir Sanur, wahrscheinlich Heimat und Begräbnisort des Richters Tola. Auch heute übernachten wir bei einer privaten Familie und erleben noch einmal die arabische Gastfreundschaft.

5. Tag | Freitag, 5. April 2019
WANDERTAG SANUR – SEBASTIA (17 KM, ABSTIEG 877 M, AUFSTIEG 882 M)

Unsere heutige Tagesetappe ist wegen dem Höhenunterschied die anspruchsvollste auf der gesamten Reise, aber auch eine der schönsten. Durch die Berglandschaft erreichen wir den Berg Hureish (739 m). Der Blick reicht bis Galiläa, zum Karmel und der Mittelmeerküste. Unser Weg streift das Dorf Jaba, dem Geva der Samariter aus der Mischna und dem Talmud. Auf dem Berg Abu Yazid steht eine Grabeskennzeichnung des gleichnamigen Scheichs, die als Gebetsstätte benutzt wird. Durch schöne Täler mit Terrassenlandwirtschaft und Olivenhainen soweit das Auge reicht erreichen wir Sebastia. Die Säulenreihen im Norden des Dorfes verraten, dass dieser Ort eine prächtige Vergangenheit hatte. Zimmerbezug im Gästehaus.

6. Tag | Samstag, 6. April 2019
WANDERTAG SEBASTIA (SAMARIA) – NABLUS (SICHEM) (18KM, ABSTIEG 371 M, AUFSTIEG 534 M)

Sebastia war zur Zeit Jesu die wichtigste Stadt auf dem Weg nach Jerusalem. Herodes liess die Stadt ausbauen und verlieh ihr ihren neuen Namen, nach dem griechischen Namen des Augustus. 800 Jahre zuvor gründete hier König Omri seine Hauptstadt Samarien. Wir sehen seinen Palast, in dem er und sein Sohn Ahab. Unter dem Palast wurden sehr wahrscheinlich ihre Gräber gefunden. Wir brechen auf in Richtung Nablus. Die christliche Tradition identifizierte an den Ruinen Shaala den Ort mit der Stelle, an der der Prophet Elia 102 Boten des Königs Ahasja töten liess. Bald erreichen wir Nablus. Kaiser Vespasian liess hier die ältere Stadt Sichem ausbauen und benannte sie in Neapolis Flavia um. Im arabischen wurde aus Neapolis Nablus. Im ältesten Teil der Stadt sehen wir die Ausgrabungen von Tel Balata, dem biblischen Elon More. Zu den Highlights gehört der Stein Josuas und das Haus Baal-Berith aus dem Buch der Richter. Östlich von hier schlug Jakob sein Zelt auf und erwarb Land. Später wurde dort Josef begraben. Wir schliessen den Tag am Wasserbrunnen in der Jakobsbrunnenkirche ab. Hier vertiefen wir uns in die Begegnung Jesu mit der Samariterin. Die Lage des Ortes bei Askar, dem biblischen Sichar, würde die Lokalisierung unterstützen. Abends haben wir Zeit zur eigenen Erkundung Nablus. Übernachtung im Hotel in Nablus.

7. Tag | Sonntag, 7. April 2019
BERG GARIZIM – SCHILO MIT WANDERUNG (4 KM, ABSTIEG 124 M, AUFSTIEG 25 M) – TAIBE (OFRA/EPHRAIM)

Nach dem Frühstück fahren wir auf den Berg Garizim. Hier verabschiedet sich unser palästinensischer Reiseleiter, unser israelischer Reiseleiter stösst zu uns. Im kleinen Quartier leben hier heute noch Samariter. Im örtlichen Museum erfahren wir vieles über diese Religionsgemeinschaft. Unweit davon sehen wir das Areal, auf dem sie am Passahfest Lämmer schlachten. Auf dem Berggipfel besichtigen wir die Überreste ihres antiken Heiligtums. Wir stehen auf dem Berg des Segens, gegenüber thront der Berg Ebal, der Berg des Fluches, wo der Altar Josuas gefunden wurde! Noch okalisieren wir von oben die Sonnenuntergangsstrasse, durch die Abraham, Jakob und später Josua und das Volk Israel liefen. Im Horizont erkennen wir die erste Hauptstadt des Nordreiches, Tirza, deren Schönheit im Hohen Lied verewigt ist. Mit dem Bus fahren wir nach Schilo, Israels erstes geistliche Zentrum. Ein Film führt uns in die Geschichte des Ortes ein. 369 Jahre lang stand hier die Stiftshütte. Josua verteilte hier die übrigen Stammesgebiete. Am ausgegrabenen Areal der Stiftshütte denken wir an Hannahs Gebet, die Kindheit Samuels, den Tod Elis und die Niederlage Israels im Krieg gegen die Philister. Weshalb liegen rund um uns unzählige Tonscherben? Die Antwort finden wir in der Bibel. Jüdische Pilger auf dem Weg nach Jerusalem sahen Schilo als Mahnmal an, wie es Jeremia und die Psalmen besagen. Auf einer kurzen Wanderung erleben wir die schöne Landschaft rund um Schilo, wo Israel jährlich das Liebesfest feierte. Wir lesen vom Propheten Achija, der hier sein Kleid zerriss. Heute übernachten wir in Taybe, dem biblischen Ofra und später auch Ephraim. Hier zog sich Jesus zurück, als es in Jerusalem zu gefährlich wurde. Heute ist Taybe das einzige fast vollständig christliche Dorf im ganzen Land. Übernachtung im Hotel in Taybe.

8. Tag | Montag, 8. April 2019
BETHEL – GIBEA – JERUSALEM – BETHLEHEM

Mit Sicherheit erzählten sich jüdische Pilger auch zur Zeit Jesu die Geschichten ihrer Vorfahren in der Region, durch die wir heute reisen, als sie auf dem Weg nach Jerusalem waren. Von Taybe aus sehen wir den höchsten Berg Samariens, Baal-Hazor, wo Absalom seinen Bruder Amnon ermordete. Später fand wahrscheinlich hier der grösste in der Bibel beschriebene Krieg statt. Die kurze Fahrt bringt uns zum Hügel oberhalb Bethels, Abrahams zweite Lagerstätte im Land. Hier träumte Jakob von der Leiter, baute einen Altar und bekam erneut seinen Namen Israel. Jerobeam stellte hier einen Altar für das goldene Kalb hin. 300 Jahre später zerstörte König Josia diesen. Der Bus fährt uns weiter bis Gibea, Sauls Heimat. Auf diesem Hügel baute der erste König Israels seine königliche Residenz. Zur Zeit Jesu hiess der Ort immer noch Sauls Hügel. Von oben zeigt sich zum ersten Mal Jerusalem. Der nächste Abschnitt des antiken Weges ist eine moderne, stark befahrene Strasse, weshalb wir ein Stück fahren. Den letzten Abschnitt (1 km) laufen wir bis zum Damaskustor. Mittagspause in der Jerusalemer Altstadt. Danach machen wir uns auf den Weg nach Bethlehem. Auch hier suchen wir uns einen schönen Abschnitt (1 km) als Fussweg. Auf der Höhe zwischen Olivenbäumen öffnet sich ein Blick auf unser Endziel: Bethlehem! Der Bus lässt uns an einer der ruhigeren Gassen der restaurierten Altstadt aussteigen. Zu Fuss erreichen wir die Geburtskirche. Hier, in der Stadt Davids und des Davidsohns schliessen sich Kreise der Bibel. Übernachtung im Hotel in Bethlehem.

9. Tag | Dienstag, 9. April 2019
HEIMREISE ODER INDIVIDUELLE VERLÄNGERUNG

Für einige geht die Reise zu Ende. Gegen Mittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. Andere möchten die Gelegenheit nutzen und in Bethlehem, Jerusalem oder einem anderen Ort im Land noch einige Tage verbringen. Gerne bieten wir im Voraus Verlängerungsaufenthalte an und beraten Sie bestens.


Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Unsere Unterkünfte während der Reise

Sämtliche Übernachtungen in den erwähnten Unterkünften.

Preise

Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer CHF 2'495.-

Inbegriffen

Die Leistungen entnehmen Sie bitte dem Detailprospekt:
PDF Wanderreise Israel | Aebersold

Zuschläge

Trinkgelder CHF   80.-
Zuschlag Einzelzimmer CHF 395.-
Zuschlag bei 12-17 Teilnehmenden             CHF 250.-






 

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Datum Dauer Preis p.P. ab
01.04.2019 8 Nächte CHF 2495.00
 
Israel
Einreisebestimmungen

Für die Einreise brauchen Schweizer und EU-Bürger einen Reisepass der mindestens 6 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig ist. Für andere Staatsbürger gelten teilweise andere Einreisebestimmungen.

Lage

Israel gehört zum Nahen Osten, der zum asiatischen Kontinent gehört. Im Südwesten grenzt es an Ägypten und im Osten an Jordanien. Libanon und Syrien bilden die Grenzen im Norden bzw. Nord-Osten. Im Westen grenzt es an das Mittelmeer und an der Südspitze ans Rote Meer.

Einwohner

Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 8.7 Millionen.

Sprache

Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Verkehrs­schilder sind in hebräischer, arabischer und englischer Sprache geschrieben. Englisch ist eine verbreitete Fremdsprache.
 

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ): +1 Stunde.

Klima

Die angenehmste Reisezeit in Israel ist im Frühjahr. Die Monate März bis Mai lassen sich mit unseren Sommermonaten vergleichen. Der Sommer hingegen ist sehr heiss und trocken. Die Monate Oktober und November sind dann wieder sehr angenehm und eignen sich gut zum Reisen. Der Winter ist relativ mild. Es kann aber je nach Region (z.B. Jerusalem) auch Schnee fallen. An der Südspitze ist das Wetter das ganze Jahr über sonnig und warm.

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