Usbekistan Seidenstrasse
16.06.2024 - 24.06.2024 und weitere...
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Highlights
  • Authentisches Erlebnis in kleiner Gruppe mit max. 15 Teilnehmenden
  • Entlang der sagenumwobenen Seidenstrasse
  • Im Schnellzug von Samarkand nach Taschkent
  • Traditionelle Musik und Tanzdarbietung in Buchara
Usbekistan – Zauber der Seidenstrasse

Majestätisch schimmern die kunstvoll anmutenden Madrasas, Burgen und Minarette in der Abendsonne. Wir blicken auf die jahrtausendealte Stadt Chiwa im Nordwesten des Landes, einer der ersten Stationen unserer Reise. Schmale Gassen mit orientalischen Markständen, alte Karawansereien und hohe Minarette finden sich innerhalb der mächtigen Stadtmauern. Man wähnt sich zurückversetzt in das goldene Zeitalter der Seidenstrasse oder ein Märchen aus Tausend und einer Nacht – das ist Usbekistan. Das zentralasiatische Land war seit jeher einer der Hauptverkehrsknotenpunkte zwischen Ost und West. Sagenumwobene Städte wie Buchara und Samarkand häuften dank des legendären Handelsweges grossen Reichtum an und erlebten eine Hochkultur, die eine einzigartige Fülle an Prachtbauten hervorbrachten. Buchara, genannt die Edle, ist eine der ältesten Städten Zentralasiens und Sehnsuchtsort zahlreicher, Gelehrter, Dichter und Architekten. Noch heute ist sie eine der heiligsten Stätten im Islam. Trotz dieser Verbundenheit ist Usbekistan ein offener und säkularer Staat. Die meisten Moscheen und Koranschulen fungieren heute als Open-Air Museum und sind öffentlich zugänglich. Nebst Besichtigungen der architektonischen Kulturdenkmäler werden wir auch in die Kunst der Keramik und die Geheimnisse des Seidenpapiers eingeführt. Daneben erwarten uns orientalische Märkte mit Gewürzen, Kräutern, Früchten und allem, was das Herz begehrt.

WICHTIGER HINWEIS:
Diese Reise wird OHNE Schweizer Kultour-Reisebegleitung gemeinsam mit einer lokalen, deutschsprechenden Reiseleitung durchgeführt. 

Programm

Tag
Datum
Programm
Abflug via Istanbul nach Usbekistan mit Turkish Airlines.
Ankunft am frühen Morgen am Internationalen Flughafen Urgench. Treffen mit dem lokalen Reiseleiter und Transfer zum Hotel. Wir haben Zeit uns im Hotel auszuruhen. Am Mittag beginnen wir mit der Besichtigung der Stadt Chiwa, die direkt aus «Tausend und einer Nacht» entsprungen scheint. Majestätische Häuser, Paläste, Moscheen und Türme prägen das Stadtbild. Einst wichtiger Ort an der legendären Seidenstrasse hat Chiwa dank der Abgeschiedenheit nichts von seinem Charme eingebüsst. Wenn wir durch die Strassen schlendern, bekommen wir ein Gefühl dafür, wie das Leben in der Stadt vor all den Jahrhunderten gewesen sein muss. Chiwa ist mehr als 2‘500 Jahre alt und wurde 1990 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Sand und Steppe prägen das Landschaftsbild auf unserer Busfahrt durch die Wüste Kyzylkum nach Buchara. Wir sehen den Amudarja, den zweitgrössten Fluss Zentralasiens, der die Kyzylkum Wüste von der Karakum Wüste in Turkmenistan trennt. Die typischen Steppenschafe, die Astrachans, werden wir unterwegs häufig sehen. Auf dem Weg werden wir gemeinsam ein Picknick machen und bei einem Spaziergang mehr über die Flora und Fauna der Wüste erfahren. Im Laufe des Nachmittages erreichen wir Buchara – eine der heiligsten Stätten im Islam und berühmt für seine einzigartige Schönheit. Schon nach wenigen Gehminuten wird uns klar, warum diese Stadt Sehnsuchtsort zahlreicher Menschen war und bis heute ist. Bukhara ist die Perle des Ostens und eine der ältesten Städte Zentralasiens. Das Schicksal vieler berühmter Architekten, Wissenschaftler und Dichter der vergangenen Jahrhunderte ist mit dem Namen dieser Stadt verbunden. In dieser Stadt wurden zahlreiche Meisterwerke der islamischen Architektur errichtet – prächtige Bauten, türkisleuchtende Kuppeln und aufwendig dekorierte Portale prägen das Stadtbild. Ein berühmtes Sprichwort aus Buchara besagt: «In der ganzen Welt fällt das Licht vom Himmel, aber in Buchara kommt es aus der Erde.» Aus diesem Grund sagen die Einheimischen, dass Buchara die Heimat von Tausenden muslimischer Heiliger und Beschützer ist. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das edle Buchara zu einem der wichtigsten islamischen Zentren Zentralasiens entwickelt.
Heute machen wir eine Stadtrundfahrt und besichtigen dabei das Samaniden-Mausoleum – ein Meisterwerk der Weltarchitektur. Das in Form eines Würfels gebaute Mausoleum vereint Elemente verschiedener architektonischer Traditionen und ist mit einer beeindruckenden Kuppel gekrönt, die als eine der ältesten Backsteinkuppeln in der islamischen Welt gilt. Auf dem Weg in die Altstadt besichtigen wir eine aussergewöhnliche Moschee mit 20 Säulen namens Bolo Havuz und die riesige Festung namens Ark, in der alle Emire von Buchara lebten und ihr Land regierten. Tim Abdullakhan wurde 1577 erbaut und war eine der elegantesten Handelshallen in Buchara, in der Seide und Wolle von afghanischen Händlern verkauft wurden. Vor dem Abendessen sehen wir uns eine traditionelle Musik- und Tanzshow in einer schönen Madrasa an.
Zum Abschluss unserer Besichtigungstour besuchen wir die Chor Minor Madrassa, eines der berühmtesten Gebäude in Buchara mit vier Minaretten – eines für jede Ecke. Sie wurde 1807 von dem turkmenischen Kaufmann Khalif Niyazkul erbaut. Danach besuchen wir die Sommerresidenz «Sitorai Mohi Hosa», sie ist eine der schönsten und am besten erhaltenen Residenzen der Emire von Buchara. Auf den Spuren der kleinen jüdischen Population in Usbekistan besuchen wir die Synagoge von Buchara. Gleich um die Ecke werden wir in einer Künstler-Boutique erwartet. Die Marionetten von Buchara sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In der Marionettenboutique erhalten wir eine Einführung in die Geschichte der Marionetten und eine kurze Demonstration des Spiels. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Eine Fülle an kleinen Geschäften und Marktständen finden sich hier und auch im 21. Jahrhundert surrt und klackert es noch in den Handwerkergewölben, und die Goldsticker, Schuster und Scherenmacher steigern das Bruttoinlandsprodukt. Wir treffen uns zum gemeinsamen Abendessen.
Auf einer der Hauptrouten der historischen Seidenstrasse zieht unsere Karawane weiter nach Samarkand. Unterwegs statten wir einer Keramik-Boutique in Gijduvan einen Besuch ab, wo uns die einheimische Familie den Prozess der Keramikherstellung erklärt. Eine Gastfamilie zeigt uns, wie die Usbeken ihr Brot in einem traditionellen Lehmofen backen. Wir können das frische Brot gleich probieren. Bei der Karawanserei von Rabat-e Malek legen wir einen Stopp ein, bevor wir die ehemalige Hauptstadt Samarkand erreichen. Der glamouröse Registan-Platz ist umgeben von drei ehemaligen Koranschulen und war das kulturelle und geistige Zentrum von Timurs Hauptstadt. Der Zentralasiatische Herrscher hatte massgeblichen Anteil am Glanz von Samarkand. Auch sein Mausoleum gehört mit seiner türkisfarbenen und reich verzierten Kuppel und dem vergoldeten Innenraum zu den beeindruckendsten Monumenten des Landes.
Nach dem Frühstück widmen wir uns dem grössten Bauwerk der Stadt: Die ehemalige Moschee Bibi Chanum, deren Eingangsportal über 50 m Höhe misst, war das Prunkstück Timurs. Teils restauriert, teils Ruine ist es ein Paradebeispiel für den sich vollziehenden Wandel in der Stadt. Gleich daneben liegt der Basar Siab, der Gewürze, Nüsse, getrocknete Früchte und Waren aller Art anbietet. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Schlendern Sie durch den Basar, entdecken Sie die herrlichen Plätze und Bauten oder gönnen Sie sich eine Pause der vielen Eindrücke im Hotel, bevor wir gegen Abend in den Genuss einer Kochdemonstration des Nationalgerichts Pilaw kommen. Gute Nacht im Traumland von Samarkand.
Samarkand ist nicht nur aufgrund seiner Prachtbauten sagenumwoben. Ebenfalls geniesst das Seidenpapier aus Samarkand von alters her einen hervorragenden Ruf. Wir besichtigen eine Werkstatt, die uns den gesamten Prozess der Herstellung näherbringt. Hier wird noch alles von Hand gefertigt. Weniger lebendig geht es in der Nekropole von Shahi-Zinda zu und her. Die eindrückliche Gräberstrasse beherbergt reich dekorierte Mausoleen wichtiger Persönlichkeiten. Ebenfalls besuchen wir das Grab des biblischen Propheten Daniel. Von wissenschaftlichen Pionierleistungen erfahren wir danach am Observatorium des Astronomen Ulug Beg, dem berühmtesten Enkel Timurs. Unsere letzte Station in Samarkand sind die Ausgrabungsfelder von Afrosiab. Hier spüren wir Samarkands einstige Blütezeit und im benachbarten Museum erzählen uns farbenprächtige Wandmalereien und Fundstücke von früherer Last und Lust. Am frühen Abend fahren wir mit dem gleichnamigen Zug Afrosiab in knapp zwei Stunden von der ehemaligen in die heutige Hauptstadt Tashkent.
Das Usman-Koranbuch-Museum ist das Highlight der Altstadt von Taschkent. Das Buch gilt als das älteste und heiligste der Welt. Den heutigen Tag werden wir auch nutzen und die neuere Geschichte Usbekistans sowie den Einfluss der Sowjetunion untersuchen. Wir besuchen das «Monument of Courage», welches an das grosse Erdbeben der Stadt 1966 erinnert. Ein Grossteil der Stadt wurde anschliessend im Stile sowjetischer Metropolen neu aufgebaut. Entstanden ist ein einzigartiger Mix aus islamisch geprägter Architektur inmitten russischer Plattenbauten. Weitere Stationen auf unserer Besichtigungstour sind das Navoi Theater und der ehemalige Rote Platz. Das Museum für Angewandte Kunst ist ein wunderschönes Haus des russischen Diplomaten mit wertvollen Beispielen usbekischer Kunst. Die Metro von Taschkent ist mit ihren beeindruckenden Stationen einzigartig in Zentralasien und die Parallele zu Moskau ist nicht zu übersehen. Sie wurde 1977 fertiggestellt. Im stadtbekannten Chorsu Basar mischen wir uns nochmals unter die lokale Bevölkerung geniessen den orientalischen und farbenfrohen Einkaufsort für die Einheimischen mit Ständen für Obst und Gemüse. Nach den letzten Eindrücken fahren wir zum Flughafen und treten am späteren Nachmittag den Rückflug via Istanbul nach Zürich an.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Preise & Leistungen

PREISE PRO PERSON
SOFORTPREIS*
Doppelzimmer CHF 2'740.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 330.-
   
NORMALPREIS
Doppelzimmer CHF 2'940.-
Einzelzimmerzuschlag CHF 330.-


* Mindestens die Hälfte der Plätze ist bis drei Monate vor Abreise zum attraktiven Sofortpreis buchbar.

Garantierte Durchführung ab 6 Personen. Bei geringerer Teilnehmerzahl Durchführung und Preis unter Vorbehalt.
Inbegriffene Leistungen
  • Linienflüge mit Turkish Airlines inkl. 23 kg Freigepäck
  • Alle Flugnebenkosten (zurzeit CHF 306.-)
  • Übernachtungen in guten Hotels der Mittelklasse
  • Halbpension auf der gesamten Reise
  • Rundreise inkl. Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • Lokale deutschsprechende Reiseleitung
  • Reiseunterlagen
Nicht inbegriffen
  • Trinkgelder (ca. EUR 50.- | zahlbar vor Ort)
  • Fakultative Ausflüge
  • Reiseversicherung (Annullierungskosten- und SOS-Schutz)
  • Getränke und zusätzliche Mahlzeiten

Länderinformationen

Einreisebestimmungen
Für die Einreise brauchen Schweizer/innen und EU-Bürger/innen einen Reisepass der mindestens 3 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig ist und der Pass muss mindestens zwei visierbare Seiten enthalten. Für eine Aufenthaltszeit weniger als 30 Tage wird kein Visum benötigt.
Zeitverschiebung
Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ): +3 Stunden.
Lage
Der Binnenstaat Usbekistan grenzt im Norden an Kasachstan, im Nordosten an Kirgisistan, im Südosten an Tadschikistan, im Süden an Afghanistan und im Südwesten an Turkmenistan. Usbekistan ist neben Liechtenstein der einzige Binnenstaat der Welt, der nur von Binnenstaaten umgeben ist.
Klima
Usbekistan hat ein Steppenklima. Es regnet hier kaum. Die durchschnittliche Jahrestemperatur Usbekistan beträgt 21Grad und es ist durchschnittlich an 258 Tagen im Jahr trocken.
Sprache
Es gibt in Usbekistan zwei Amtssprachen: Usbekisch und in Karakalpakistan auch Karakalpakisch. Weil die meisten Einwohner Usbeken sind, ist Usbekisch die Muttersprache der meisten Menschen. Russisch hat nach wie vor eine hohe Bedeutung und dient zur Verständigung unter verschiedenen Völkern, wird aber auch in der Bildung und Wirtschaft verwendet. Vor allem in Samarkand und Buchara wird Tadschikisch gesprochen, eine Variante des Persischen.
Währung
Die offizielle Währung ist der So´m (UZS) (russisch Sum). Die Landeswährung Sum darf weder ein- noch ausgeführt werden. Travellerschecks und Kreditkarten sind noch unüblich.
Preis pro Person
Ab CHF 2’940.-
Philemon Brandenburg | Praktikum Reiseberatung
Wir helfen gern!
Kontakt & persönliche Beratung

Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf, wenn Sie Unterstützung bei der Buchung wünschen oder Fragen haben. Gerne beraten wir Sie per E-Mail, Telefon oder in Form eines persönlichen Besuchs bei uns in Winterthur!

Philemon Brandenburg
Praktikum Reiseberatung
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Montag − Freitag
9.00 − 12.30 | 13.30 − 17.30 Uhr

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